Freitag, 9. Mai 2008
Zweisieben
Ergebnis Fach Nr.2 ist da!!!

Ich hab' ne 2,7 *juchuuuuuh* Und das war noch nicht das beste von den 3 Fächern. Bin zwar noch nicht definitiv durch, aaaber....diesmal passt das, da bin ich sicher.

Höhö. Ich in Einkommen 'ne 2.7 und es gab nur eine/n einzigen, der besser war und 2, die gleich gut waren. Und nein, es haben nicht nur 4 Leute geschrieben.

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Donnerstag, 8. Mai 2008
Wort zum Donnerstag
Underperformer.

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Sonntag, 4. Mai 2008
blitzeblank
Die hässlichen, schmutzigen und sperrigen Teile fein säuberlich kleingestampft in ein, zwei, drei Kellerkartons gepackt und all die schönen, netten und sauberen Dinge in die erste Reihe gestellt.

Jaaahaaa, der Frühling ist da!

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Ra(s)tlos
No more words.

Jemand hat den Nippel gezogen. Alles Übel der Welt entweicht in selbige. Der eigene Bruder warnt davor, mit mir eine Beziehung einzugehen, und ein Geburtstag bei der ehemals Allerbeseeltesten zeigt, wie weit weg das alles ist. Selten so deplaziert, so überflüssig, allein und nirgendwohin passend gefühlt. Starken Drang verspürt, sofort und gleich Reißaus unter die nächste Decke zu nehmen und mindestens zwei Stunden alles Gift aus jeder Zelle zu schreien, zu weinen, zu zittern. Zusammengerissen, in eine Bodenwelle und einen Wutanfall gefallen, der mir den Boden unter den Füßen wegzog. Lauthals gejammert, ich will heim. Überreagiert, ich weiß, aber auseinanderfallen und explodieren sind eins, ich implodiere und will weg, schnell weg und weit weg, weg von allem und in Ruhe schreien. Bei mir geht das nicht nach außen, sondern nach innen, aber das ist nicht legitim, und wenn ich so bin, dann kann man nur weggehen, weg von mir. Nach außen tragen wär auch nicht gegangen, wie kann ich um eine Freundschaft, um Freunde trauern, wenn diese von FRÜHER sind und alles verhasst, was FRÜHER heißt, da kann ich doch schlecht meinen Kummer ....also nix wie weg. Jetzt. Gleich. Weit. Weg. Ganz weit weg.

Zweieinhalb Stunden später. Alle Regale geräumt, könnte man dies doch bloß auch mit Lebenszeit, mit Erinnerung tun - ich würde es trotzdem nicht tun - aber es tut so scheiße weh, einfach nur scheiße weh. Mittendurch, geht nicht anders diesmal, drumherum wäre Erpressung gewesen, "Red jetzt!" oder "Komm jetzt!", sonst geh ich. Dann geh. Meine Traurigkeit schwappt nicht nach Deiner Stechuhr, also geh, am besten schnell, damit Deine Füsse schön trocken bleiben.

Und schwupps, ist die Tür zu, alles, was zählte, weg, und dann stehst Du da, am Ende, ein großer Haufen von Zeit, Gefühlen, Sachen und Scherben und fragst Dich, wofür war das gut. Was hab' ich daraus nun wieder gelernt?

Dass es wehtut, scheiße weh, aber das wusste ich vorher.

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Donnerstag, 1. Mai 2008
Schlafen sollst Du, Du Sau, nicht bloggen!
zeit sparen

und dann? was machst du mit der gesparten zeit? anlegen? verscheuern? absitzen? studieren? wie hoch ist die rendite für eine nacht, eine neue, niegelnagelneue, weil nie genutzt, wenn ich sie morgen abgeben, einzahle und, sagen wir mal, in vierzig jahren (durchschnittlich optimistisch geschätzt) drauf zurückkomme?

kriege ich dann (kopfrechnen schwach), sagen wir mal, vierzig mal zeit für eine nacht oder bekomme ich vierzig nächte, weil nachts die uhren anders ticken als wenn's draußen später als gün und die sonne heller als drinnen scheint?

kann ich handeln, sagen wir mal, ich nehme nur 30 von diesen nächten, tausche sie ein gegen 7 tage und verschenke den rest, sagen wir mal, an einen obdachlosen unter der brücke, unten an der ruhr. vielleicht freut er sich, oder sie, oder vielleicht hauen sie einem die stunden sekundenweise um die ohren, rechts und links und rechts und links, wild schimpfend über die gesellschaft, die es zulässt, dass man zeit spart, so ein schwachsinn, als ob man mehr von allem hätte, wenn man es immer schneller tut, um nachher so viel wie möglich übrig zu halten von dieser zeit, um dieses über an zeit dann ebensoschnell abzuhandeln und wieder nicht zu wissen, was mit dem rest geschieht.

wie oft funktioniert das? wie oft kann man ein blatt papier falten, bis es nicht mehr, nicht menschenmöglich mehr geht und wie oft kann man zeit sparen, einen rest behalten, von dem man wieder spart und vom gesparten den rest und so weiter.

ich bin jedenfalls stolz. habe heute jede menge zeit gespart. mal sehen, was ich morgen damit mache.

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Nacht 3
Wieso?

Völlig losgelöst. Stein vom Herzen gefallen. Es ist gut gelaufen. Kein Grund, durchzudrehen.

Offenbar tu ich genau das: durchdrehen. Weiß grad nicht, wo vorne und hinten und oben und unten ist, möchte ganz laut "Mama HILLFFEEE" rufen, tät' ich aber wohl nicht, weil ich nicht will, dass sie durch Hilfe an mich etwas einbüßt, sei es Kraft, Vertrauen, das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Wenn ich rufe, kommt sie, kein Zweifel, aber das hier, diese grundlegende Unsciherheit, das hat mit ihr nix zu tun. Sie hat das Beste daraus gemacht, ich nicht, ich weiß, ich kann mehr, aber es reicht nicht. Es reicht nie. Ich will gut sein. Ich will es schaffen. Ein bisschen mehr Schein, das Sein, das kommt, wenn Du "Sein" vergisst vor lauter Schein, die Leute merken ohnehin kaum, wer zu sein und wer nur scheint.

Ich will bestehen. Vor euch. Es ist mir egal, ob irgendwer zahlt, damit wir leben können. Aber ich will euch und ich hoffe, ihr mich.

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Na super,
waren das noch Zeiten. Schlaf ist ein seltener Geselle dieser Tage, wie auch: Schreibtisch, büffeln, Schreibtisch, büffeln, Papier, Tinte, Fenster auf kipp, niesen, 1 oder 2 Dinger einschmeißen, dann wieder Schreibtisch, niesen, Schreibtsisch, büffeln, niesen, niesen, niesen. Fenster zu. Nase voll, voll von Pollen, voller Schreibtisch und voll von dem, was darauf liegt, voll vom Büffeln. Es scheint eine direkte Verbindung zu geben zwischen Niesen und Büffeln. Ha! Ich hab's! Bin allergisch gegen Lernen, nein, stimmt so auch nicht, aber ich hätte gerne viel früher viel mehr gelernt, und schwupps, führt's hinab in finstere Gefilde. Ich beneide die, die mir erzählen, ihre Väter, ihre Opas, das wären die Menschen gewesen, von denen sie am meistern gelernt hätten. Wenn ich schlafe, sollte ich bei mir sein und dem, was mir am nächsten steht, weil es mich beschäftigt. Wenn ich im Schlaf Dinge sehe, die nicht in das Muster passen, wo liegt dann der Fehler - im Muster oder in den Dingen? Wären die Dinge, die ich gesehen hätte, andere gewesen, hätte sich das Muster verändert? Bin ich ein Produkt der Muster, die ich sehe oder ein Produkt der Dinge, die geschehen oder ist das Muster an sich ein Produkt oder ein Faktor der Dinge, die uns Menschen geschehen? Ich sehe nur noch Rührei. Hühner. Eier. Huhn. Ei. Vernuft. Ei. Huhn. Vernünftiges Huhn. Ein Ei vom Huhn mit Vernunft. Ein vernünftiges Ei. Ist ein vernünftiges Rührei eines, das aus der Pfanne hüpft, bevor die Henne vergisst, das Feuer, das ihr Ei brät herunterzudrehen.

Ich glaub, ich steig lieber um auf Brötchen. Is' eh viel vernünftiger. Weniger Cholesterin und so.

Ach so, und wenn ich jetzt jeden Staben indexiert hätte, wieviele Staben ist der geneigte Leser (der ungeneigte wird deutlich abksacken) bereit, aufzunehmen?

Egal, ich wollte ohnehin nur nochmal erinnern an einige kommende freudenfeste, meist umsonst und draussen .

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Mittwoch, 30. April 2008
Packen! Weg!
Yippieyeahyeahyabbadabbadou! Das wär' geschafft.

Die allererste Amtshandlung nach Betreten der Wohnung: Alle herumliegenden VWL-Unterlagen in den betreffenden Ordner packen und weg damit.

Es müsste echt mit dem Teufel zugehen, wenn ich diesmal nicht bestanden habe. Ich wusste soooo viel *zeig*. Trotzdem heißt es erstmal abwarten, in 4-8 Wochen weiß ich, ob mein gutes Gefühl mich wirklich nicht trügt.

Und nun: Vorhang auf für wieder mehr Content. N8 :-)

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Drückt
mir einen Daumen, heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.

Hätte auch nicht gedacht, dass ich nochmal so auf der Schulbank bammeln muss. *grml*

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Ups.
Ups. Da steht er. Ganz vorne. Eine riesige Überschrift. Und das Bild erst. Aber halt, das geht doch nicht. Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich ihm wenigstens nochmal die Haare gewaschen. Ne anständige Frisur verpasst. Rasiert. Schön gemacht. Jetzt steht er da, unfrisiert, unaufgeräumt. *achselzuck*

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Montag, 28. April 2008
Geruch II
Frischgewaschene, nasse Wäsche hinterlässt einen merkwürdigen Geruch nach dem Aufhängen.

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frühling. letzte chance
Das allererste Frühlingswochenende. Außer VWL nix im Kopf. Nix? Na ja, fast nix.
Gestern, am Rhein, die ersten kräftigen Sonnenstrahlen getankt und der Sonne beim Aufgehen zugeschaut. Schlafen kann ich zur Zeit nicht, es tummeln sich Kurven, Theorien und Variablen, dass es nur so eine helle Freude sein könnte.
Gegen 6 dann doch noch eingeschlafen und 3 1/2 Stunden gepennt. Bin sowas von müde heute, nichtsdestotrotz den Haufen im Kopf um einige Wissensstapel vergrößert. Jetzt: Sonntag abend. Woche vorbei, days to go: 1,8. Übermorgen um die Zeit isses rum, und ich hoffe, beim gasförmigen Wirbeltier, dass alles gut geht.

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Samstag, 26. April 2008
gejagt :-)

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Donnerstag, 24. April 2008
Fimmel, putz!
Nie ist die Bude sauberer als vor einer wichtigen Klausur.

(Ich geh' dann mal saugen.)

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Mittwoch, 23. April 2008
be good
Und im Nacken die Angst, wieder durch's Raster zu fallen, sich nicht zu bewähren, "zu schlecht" zu sein, um einen Platz zu finden.

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Waisenkind
Nicht, dass er mich im Stich lässt, nein, jetzt werde ich ihm, jetzt MUSS ich ihm leider untreu werden, denn was nützt es, wenn ich ihn ab Oktober nicht mehr bewegen darf, der Umweltzone sei Dank. Nachrüsten schaff' ich nicht, hoffe, ich finde einen Liebhaber, der ihn unter seine Fittiche nimmt. *schnüff*

Doch, habt ihr TOLL gemacht, ihr da oben mit euren Gesetzen.

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Geh weg!
Wann hört das eigentlich auf mit diesen Träumen, in denen Du in mich platzt, böse, weil ich verfehlt habe und mich umdrehe, weggehe, Dich stehenlasse und es mich doch nicht kalt lässt, was passiert ist?

Ich finde, langsam sollte mal gut sein.

Ich bezweifle ehrlich, dass Du auch nur einen Gedanken an mich verschwendest. Was vorbei ist, ist vorbei. Wieso kapiert mein Unterbewusstsein das nicht?


I'm gonna clear out my head
I'm gonna get myself straight
I know it's never too late
to make a brand new start

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Sonntag, 20. April 2008
alarm
Und die Katze sitzt seelenruhig neben der Wasserlache, die sich aus der kochwäscheschwenkenden Waschmaschine auf den Küchenboden ergießt, während ich in der Badewanne sitze, um VWL zu lernen.

Tse. Warum sacht mir denn keiner was?

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Dienstag, 15. April 2008
stinkefinger
Bergkäse macht Stinkefinger.

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minder
Der blassrote Stempel am Bauch entbindet von jeglicher Verpflichtung. Geknickt rette ich mich aus dem Getümmel und luge über den Rand. Einen Moment überlege ich, ob es sich lohnt, dann fällt mir ein, dass es regnet, der Boden nass, kalt und schmutzig sein wird. Ich will nicht schon wieder aufweichen. Fünf stürmische Laufwinde hektischer Schritte werfen mich beinahe über Bord, dann werde ich unsanft gepackt, einmal ist oben kurz hinten und unten wird vorne, mir ein wenig übel, dann falle ich, lande unsanft auf den Kollegen und hadere kurz mit meinem Leben. Drei kräftige Tritte der Umliegenden reißen mich aus der katatonischen Starre. Ich rapple mich auf, trete sechsmal zurück und ziehe mich raus, aus dem Sumpf, am eigenen Schopf, äh, Deckblatt. Ich will, nein, ich werde nicht untergehen, mich werden sie kaufen, wenn ich nur...warme Dinger heben mich empor. Hastig klappe ich alle Ohren zu, nein, nicht kippen, nicht. Nicht. Fast liebevoll streichelt es meinen Bauch. "Du gehörst mir." Ich lächle selig, als liebevolle Hände mich zur Kasse tragen, "zweifuffzich, sindse sicher? das gibbet auch neu." Mein Mensch nickt, schüttelt den Kopf, dann gehen wir heim.

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Sonntag, 13. April 2008
Weißt Du noch...?
...wie das war, letztes Jahr um diese Zeit?

Es war ein Freitag, der 13. und der beste Anlass, um jeglichen Aberglauben ein für alle Mal auszutreiben :-)

Vor einem Jahr um diese Zeit lag es in der vor Vorfreude triefenden Luft, mit einem Hauch von Ungewissheit. Was, wenn ich mich getäuscht hatte? Wenn das alles nur Wunschdenken war?

Warm genug war's, grade eben so, um das erste Mal draußen sitzen zu können. Nebeneinander, angeregtes Gespräch abwechselnd mit unsicherem Schweigen. Später dann, es wurde zu kalt, drinnen. Stunden später, endlich. Alles klar. Im Morgengrauen heimgekehrt, total erschöpft und mit Lächeln im Gesicht, das mindestens dreimal um den Kopf reicht.

Danke für dieses eine, erste Jahr und auf viele weitere, in denen uns unsere sturen Dickköpfe hoffentlich niemals völlig den Blick auf's Wesentliche verstellen mögen!

Minä rakatan sinua.

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Freitag, 11. April 2008
enttäuscht
Da lud mich doch Mitte der Woche die Allerbeseelteste ein, sie heute abend zum Abzappeln und Frauenschwoof zu begleiten. Yippieh!

Und heute dann, um 14:32 Uhr, eine SMS, in der steht, dass sie nicht kommt.

Enttäuscht. :-(

Na ja, jetzt habe ich wenigstens keinen Grund mehr, mich vor der Hausarbeit (Location Based Services an der Hochschule) zu drücken. *grmpf*

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Freitag, 11. April 2008
zu
Der Hahn ist zu. Absolut zu, so zu, dass ich ihn mit normalen Mitteln nicht mehr auf kriege. (Normale Mittel? Nein, keine Rohrzange.) Bisschen wie 'ne dicke dicke dicke Wand aus Zellulose (der letzte Schrei der Wärmedämmung), die alles, aber auch wirklich alles abhält.) Oder zumindest davon, etwas zu fühlen. Keine Zeit, keine Kraft, keine Lust, keine Zeit (ach nee, das hatten wir schon.) Wer kann sich das schon noch leisten? Nu ja. Der Hahn ist zu. Nicht ein Tropfen quillt, komme, was wolle.

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Atemlos irgendwie. Wüsste gerne mal, was mein Körper mir damit sagen will. Is' irgendwie neu, offensichtliche physische Gründe gibt es nicht. Bleibt also nicht viel. Kann sowas durch Stressgefühle, durch Verspannungen, in Kombination mit komischen Pollen entstehen? Notfallsprayist leer,bekomme kein neues. (edit) erst im dritten Anlauf nach einer Woche Quälerei neu bekommen. Placebo oder nicht, bin mir noch nicht ganz sicher. Scheint fast mehr hausgemacht. Hilfsangebot aus unverhoffter Ecke hat mich gefreut. Eigentlich geht das ja nicht mehr. Und irgendwie doch. Freut mich, ganz platonisch.

Komische Träume, als ob ich mich jetzt langsam damit abfinden würde, dass ich ihm damals nicht helfen konnte. Merkwürdig, das alles. Sehr merkwürdig. *nach luft schnapp*

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