Montag, 25. Dezember 2023
2023
Komisches Jahr.
Oma weg. Friedlich im Kreis von 4 Generationen eingeschlafen, ganz nach Wunsch. War nicht dabei, hatte aber 4 gute Tage, um friedlich Abschied zu nehmen.
Des Mannes Vater. Plötzlich. Der wahrscheinlich einzige Mensch, der am Folgetag eines Herzinfarktes in der Küche steht und sein hervorzügliches Chili kocht.
Erbschaftsstreit. Einigung in Sicht, ich glaub's erst, wenn die Tinte trocken ist.
Kroatien-Urlaub. Auftanken in 2 Wochen. Lange nicht mehr so was Schönes gehabt.
Viele Bodenwellen. Der Hirnfick ist hyperaktiv, bin maximal genervt und mehr als einmal versucht, hinter den Zug zu springen.
Nützt aber nix. Weiter geht's. Immer haarscharf an der Kante entlang, Hirnfick macht Angst und Zweifel, fick Dich, du Fick!
Job gut. Liebe es. Taktung hoch. Ob das auf Dauer gut ist, weiß ich noch nicht.
Should I stay or should I go? Das alte Drama. Wahrscheinlich muss da so. Ich kann vermutlich gar nicht anders. Die Romantischen sind mir zu weich. Die Unromantischen kommen geistig bewaffnet und sind mir ebenbürtig. Die scharfe Klinge des täglichen Umgangs könnte etwas feiner sein, aber da nehme ich mich nicht aus. Wahrscheinlich muss das so.

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Samstag, 23. Dezember 2017
Up.Date.
Meine wunderbare, streitbare, wohlfühlige, anstrengende, zärtliche, aufreibende, lustige, widersprüchliche, intelligente, humorvolle Beziehung.

Die nächste Evolutionsstufe beginnt im Februar, genauer gesagt, Mitte Januar, wenn wir die Schlüssel zur neuen Wohnung erhalten.

Hätte mir das jemand vor einem Jahr erzählt, dass ausgerechnet ich nochmal mit jemandem zusammenziehe...eine ganze Vogelkolonie hätte ich ihm gezeigt.

Nun isses so. Ein lachendes, ein weinendes, ein vorfreudiges, ein ängstliches Auge beginnt, langsam Abschied zu nehmen von dieser wunderschönen Höhle. Ich hoffe, dass ich mich "drüben", mit ihm, genauso sicher fühlen werden kann.

Und der Drehwurm...mein schwarzer Hund: Der wird wohl immer da sein. Mal mehr, mal weniger laut kläffend.
Manchmal tanzen wir gemeinsam am Abgrund, gehalten von keiner Physik, dann sind wir wieder obenauf. So soll es wohl sein.

Eine weitere Erkenntnis: Der Job. Die Position ist nicht gut für mich und mein Naturell. Es macht mich kaputt. Konsequenterweise werde ich mich davon verabschieden, da es keine Option zum "downgrade" gibt. Den schwarzen Hund und mich und den Jobwechsel begleitet ein neuer Weißkittel, der nach den ersten zwei Terminen ein äußerst gutes Bauchgefühl gibt.

Soweit erstmal dazu.

Euch und Ihnen allen schöne, ruhige Feiertage und einen guten Start in einen neuen Januar.

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Donnerstag, 9. Februar 2017
Selbst.Kritisch.
Würde gerne Frau A. fragen, wieso ich diese immense Selbstkritik nicht ablegen kann. Und sobald ich wieder in festen Händen bin, diese überwältigende Angst habe, mich zu verlieren.

Ist doch echt kacke. Also ich jetzt. Hmpf.

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Mittwoch, 11. Januar 2017
::: überfällig :::
Ausgebremst, heißgelaufen, durchgedreht.
Der Körper schwitzt, die Augen laufen über, die Sicherung fliegt raus.

Das musste einfach wieder mal sein. Raus mit all dem Scheiß!

Zumindest ist es sportpausierungstechnisch sehr effizient, Verletzungs- und Grippenpause zusammenzulegen.

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Donnerstag, 28. Mai 2015
Slack.Line.
So lasse ich mir einen Arbeitstag gefallen! Für das Fotokalenderprojekt auf Exkursion im LaPaDu, Thema: Rost. Aber guckt selbst.

Für jeden Tag dieser Woche überlegt, was mir guttun würde. Gestern Sport. Heute Fototour und abends noch zwei Stunden entspannen in der Grugatherme, zwischen den Saunagängen vertieft in ein herzliches Buch.

Mir geht's gut.

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Das andere ist irgendwie immer noch Eiertanz.
Die Probleme der letzten Woche fingen erst an, als ich Sehnsucht signalisierte. Sehnsucht heißt Bedürftigkeit und bringt den Mann offenbar lediglich dazu, möglichst gründlich nicht hier sein zu wollen.
Mit der nonverbalen Zurückweisung kann ich nicht gut umgehen, ich frug nach, bekam verwässerte Antworten, bohrte noch mehr und schwupps, war der schönste Streit im Gange. Ich fühlte mich einfach verletzt und hatte den Eindruck, er will eine Schönwetterbeziehung. Abgesehen davon kann ich mit einem "ich will heute für mich alleine sein" deutlich besser leben als mit irgendeinem Rumgeeier, der Sack Reis in China, der verhindert, dass er leiiiider nicht kommen kann. Das ist nicht aufrichtig.

Der Wochenausklang am Pfingstmontag nach dem Festival war friedlich und unverbindlich, ohne eine neue Verabredung.
Ich wollte denselben Fehler nicht nochmal machen und blieb darum diese Woche völlig bei mir selbst. Ganz oder gar nicht, jaja, ich weiß, ich bin nicht die Herrin der Grautöne. Bei mir selbst bleiben heißt aktuell, dass ich so wenig wie möglich privat kommuniziere. Das Handy ist aus. Der Facebook-Chat ebenfalls. Ans Festnetz gehe ich nur im Notfall. Wer was will, kann eine Nachricht hinterlassen oder mich aufsuchen. Wenn keine Nachrichten und Menschen eintreffen, ist es auch völlig in Ordnung. Alleine haut mich so schnell nichts aus den Socken.

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Mittwoch, 27. Mai 2015
Point.Of.Return.
Und irgendwann kommt immer dieser Punkt. Selten 50/50, die Bindungen, Wünsche, Sehnsüchte und Bedürftigkeiten sind selten genau gleich verteilt, es sei denn, die Beziehung ist symbiotisch, aber wer ist das schon? Ich die Mistel, Du der Baum oder doch eher umgekehrt?
Das große Ringen. Finde das so widersprüchlich, was Du von Dir gibst. Diese ewige Selbstbeweihräucherung, "Ich bin das beste, was Du hier kriegst", "der schönste Mann in der Stadt", "glaubst Du etwas, ich könnte keine andere kriegen?" und "wenn Du mich verlässt, ist das schade, aber dann ist das halt so" [die nächste wartet schon gleich da hinten] einerseits. Und andererseits "mit mir hält es ja eh keine aus", "1 Jahr ist schon lang", "manchmal find ich mich selbst zum Kotzen" und wenn der Tag mal doof ist, dann..."ist mir alles scheißegal, dann werd' ich Egoist" und überhaupt, "geheult wird nur auf Beerdigungen."

WTF?

Dann doch lieber einmal im Quartal vollen Bewusstseins ins Drama fallen, eine Runde schwimmen, Krone abtrocknen, aufsetzen, aufstehen und weitergehen.

Ich werd' da nicht schlau draus.
Sicherheitshalber erstmal Abstand halten. Es tut mir nicht gut, wenn ich am Gras ziehe, das auch nicht schneller wächst resp. am Mann ziehe, der auch nicht mehr kommt, als wenn ich ihn lasse.

"Lass los, was Du liebst, wenn es wieder kommt, gehört es ein Stück zu Dir."

Ich lasse los. Bin ganz bei mir selbst, und, oh Wunder, es geht mir gut. Ich brauche nicht, es reicht völlig aus zu sein. Auch mal schön zur Abwechslung.

Und was dann passiert, das weiß ich noch nicht.

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Dienstag, 26. Mai 2015
Strange.
Was für ein merkwürdiges Wochenende. Ad1-3 und dann der Samstags, mit Muskelkater vom Gedankenkreiseln und Zuvielfühlen aufgewacht. Alltag, dann ab auf's Pferd, es gibt wenig, was die Umwelt mehr ausblendet. Später dann der Nachmittag. Der Schutz der Nichtkommunikation funktioniert(e) super, bis ich blöde Kuh irgendwann wieder auf Empfang schaltete, es 9 Minuten später klingelte und ich abnahm.

*taptaptaptap* *klack* *aua* Falle zu. Blöde Büchse gefangen.

Ich so unter Menschen? Nie nicht. Also abgesagt. Aber diese unglaubliche Selbstverständlichkeit, mit der das weggewischt wird!?! "Ach, Du kommst nachher schon. Bis später!" Fröhlich aufgelegt.

Ähm. Nö. Mein Abend. Meine Regeln. Meine Zeit. Meine Ruhe. Baden. Buch lesen, dabei in den Garten schauen, dem Zwitschern der Gefiederten lauschen, welche knapp über dem Boden hocken und die darunter zähneklappernden Auflauerkater veräppeln. Später zwei Filme, "Was Bleibt" und "Gnade". Dann ins Bett. War gut so.

Und: Du hast mich nicht selbstverständlich. Du merkst es aber nicht einmal.

Der Ansatz zum Geocachen am Sonntag war ja schon gut. Schade nur, dass wir die erste Station nicht gefunden haben und dass auf dem Weg zum anderen Cache das Telefon ging und Du ja eigentlich gar keine Zeit hattest für so'n Scheiß. Habe das Ding dann abgebrochen, das macht so echt keinen Spaß, da gehe ich lieber nochmal alleine los. Du hast es nicht verstanden, als ich sagte, ich weiß nicht so recht, ob ich das gut finde, wie es läuft. Dieses Schönwetterding, auch mal spontan ein Ohr haben, das läuft nicht. Ich habe inzwischen kapiert, dass Du keiner bist, der sich ein Ohr leiht, Du machst den Deckel drauf und bist erstmal weg. Ich dagegen hätte gerne ein Ohr und am besten noch eine Umarmung, wenn mal wieder alles leicht grau ist. Und dann knallt es auch schon.

So lässt Du mich stehen, als ich aussteige, sagst nur "Du schaffst mich noch", und dann bist Du weg, als ich mich umdrehe und gehe.

Ich kapituliere und bin bereit, mich einmal ganz kurz bis ganz nach unten zu begeben, melodramatische Depression at its best, Rolladen zu, Licht aus, Welt, Du kannst mich mal am Arsch lecken. Bevor ich abtauche, widerlege ich noch kurz die Beschuldigung, ich würde niemals klar sagen, was ich brauche, dann schreibe ich einen Brief, gleite abwärts, bis irgendwann Ruhe einkehrt.

Irgendwann kommst Du herein. Verständnislos. Ich erkläre nichts, es ist, wie es ist, es ist mir nicht mehr so wichtig, dass Du es verstehst. Alles ist wieder gut, oberflächlich, und das ist alles, was Du brauchst.

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Samstag, 23. Mai 2015
::: not available :::
ad1:
"Das waren seine Leute, oder?"
"Mhm. Wieso?"
"Kommst Du mit denen klar?"
"Ja, schon. Weshalb?"
"Na ja, die Gesprächsthemen...Penisse, ficken, bumsen undsoweiter. Wie geht das für Dich?"
"Penisse? Hm. Ich kann mir schon vorstellen, von wem das kommt. Wenn sie getrunken hat und aufdreht...ist halt schon irgendwie anders."
"Und Du passt Dich immer an die an?"
"Wieso anpassen?"
"Das war ja sehr niveaulos."
"Ja, schon. Ich kann da mit, das darf man nicht zu ernst nehmen. Und ja, das ist schon eine andere....hm...Bildungsschicht."
"Joah."
"Ist das arrogant? Wenn ich jetzt sage, das sind alles Hauptschüler, und man merkt es? Aber es ist ja so. Ich hatte ja so meine Bedenken, er Handwerker, Hauptschüler, völlig anderes Umfeld und ich...anders halt. Aber es funktioniert doch erstaunlich gut mit uns. Es fühlt sich nicht falsch an."
"Ich will ihn Dir ja auch nicht ausreden. Es ist Deine Entscheidung. Dein Leben. Du musst tun, was für Dich gut ist."
"Ja...."
"Aber so richtig greifbar ist er für mich nicht. Ich könnte jetzt nicht sagen, was er für ein Mensch ist."
"Hm."

Bin ich jetzt beeinflussbar, weil die mütterlichen Worte mir zu denken geben? Das und meine Vorurteile und die Aussage seines besten Freundes, er wäre ja nur mit mir zusammen, weil er grad nichts Besseres vorgehabt hätte, aus Langeweile und dann diese Gespräche am Partytisch, seine Clique, eingeschworen, D. absolut niveausenkend, die anderen, von denen ich weiß, dass sie alleine nicht so sind, mitziehend und "meine" Leute im Hintergrund an den anderen Tischen, irgendwie verloren und ich, die es nicht hingekriegt hat, das alles unter einen Hut zu bringen? Und anschließend die mütterliche Manöverkritik.

Fühle mich angezählt.


ad2:
Die Woche, der Tag, meine Rolle, ich, die Chefin, WTF?, die wie eine Dompteuse zwischen den Löwenkäfigen hin- und herhüpft, vermittelt, ansagt, zuhört, klarstellt, entscheidet und doch immer nur irgendwie versucht, dass die Stimmung nicht kippt. Feierabend, Autobahn, der Müdigkeitshammer, ausgesaugt, ausgelaugt. Den ganzen Tag geben, geben, geben, selbst wenn ich auf dem Klo sitze, das sich dummerweise direkt im kleinen Flur auf dem Weg zu meinem Büro befindet, höre ich Schritte, Klopfen, Murmeln ("...schon wieder nicht da...") und zwischendurch das Klingeln des Fons, das zum Terrorknochen mutiert und sich mehr oder weniger tief im Traum verwurzelt, wenn ich denn mal Schlaf finde, meistens so vier bis fünf Stunden, bis der nächste Gedanke (..."und morgen musst Du unbedingt noch...") mich piekst und aufschreckt. Der ganze Elan, die Power, den Spaß, den ich habe, der lässt mich abends zurück als leere Gummihülle. Und ich hätte so gern, dass er, mein Partner, kommt und ein klitzekleines bisschen wieder auffüllt, aber ich weiß, das ist unfair und nicht richtig, dennoch beginne ich einen Streit. Der Machtkampf, wer von uns jetzt die 530 Meter zurücklegt, damit wir aufeinandertreffen. Völlig kindisch, unnötig, aber dann bin ich so verbohrt und denke, wie oft hatten wir das Thema schon und wie selten bewegt er seinen A..., mal spontan ohne einen mindestens einwöchigen Vorlauf. "Aber wir waren doch jetzt so oft bei Dir", sagt er, krankgeschrieben, Nacken, mit viiiiel Zeit zum Rumgammeln daheim, und "nein, ich geh' heute nicht mehr aus dem Haus." Unterschiedliche Prioritäten, bei mir kommt nur an: "Du bist mir nicht wichtig."

Das kleine Kind in mir schreit und tobt, wohlwissend, dass die Bedürftigkeit zum Kotzen ist und eigentlich ganz woanders herkommt. Und trotzdem.

ad3:
Und ergo dieses ständige Warten, dass vielleicht doch noch einer kommt, mich kontaktiert, kann meine Holschuld nicht einlösen und sitze wie gebannt vor den Kommunikationsmitteln, enttäuscht, wenn sich nichts und niemand regt. Stelle alles ab, Handy, Festnetz und deaktiviere mich im Internet. Merkt eh keiner. Kann ich doch hier verrotten. Ist auch egal. Spricht das Dings in mir, während die Vernunft kopfschüttelnd daneben sitzt.

Und trotzdem finde ich nicht hinaus.

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Freitag, 15. Mai 2015
Jarig.
Achtunddreißig.

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Sonntag, 4. Juli 2010
Ab.
Appe Haare. Die Kürze ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht.

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