Donnerstag, 10. April 2008
fresszettel
Schalke verliert grade...dabei sah's erst noch ganz gut aus. Aber die Barcas sind halt einfach besser. :-(

Die Welle gesehen. Trotz der bekannten Story, die hier einfach noch ein ganzes Stück weitergesponnen wird, ein absolut eindrucksvoller Film. Für den Lehrer Wenger hätte ich mir auch keinen anderen als Jürgen Vogel vorstellen können. Und ich glaube, derlei "Experimente" wären beinahe beliebig wiederholbar. Obwohl man es ja eigentilch besser wissen müsste.

Schnittstelle gesucht. Wüsste gerne, was Wirtschaftsinformatik und Pädagogik bzw. Systemik verbindet. (Ein a. Ein i. Ein k. Ich weiß. Aber sonst so.)

Verspannt. Hyper. Was auch immer.

Hmpf.

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Dienstag, 8. April 2008
P.
Das böse P-Wort. Letzte Woche dicken Hals gehabt, wie schon so oft und extra nicht zum Arzt gegangen, in der Hofnung, es würde von selbst weggehen, oder, wenn es schlimmer würde, könnte ich immer noch hin. Heute dann das erste Mal gedacht: Kassenpatient. Habe Atemnot, phasenweise, mein Hals fühlt sich innerlich wie geschwollen an, genau an der Stelle, die letzte Woche entzündet war. Tut nicht mehr weh, ist aber auch nicht wieder okay. Aber es ist nichts festzustellen. Hatte neulich schonmal wie aus heiterem Himmel das Gefühl, keine Luft mehr zu kriegen, als wäre der Boden unter den Füßen plötzlich weg, alles schwankte, und ich dachte, ich falle gleich hin. Diese Qualität der Panik kenne ich sonst nur aus anderen Zusammenhängen... War aber nicht, ging dann wieder vorbei. Ist das jetzt auch einfach "nur" Panik? Aber warum? Wovor? Saß beim Arzt und überlegte mir, während ich wartete, dass er zu mir ins Sprechzimmer kommen würde, was ich ihm sagen solle (damit er mir glauben würde. Ja, ich weiß, klingt blöd, aber man hat anscheinend leider immer den Eindruck, ich stelle mich an und hätte überhaupt nix, dabei bin ich nun wahrlich niemand, der bei jedem Zipperlein zum Arzt rennt. Und wenn ich mich gut fühlen würde, wäre ich wohl nicht hingegangen. Und wie ich da so saß und diese Gedanken mir durch den Kopf gingen und mir das Atmen schwer fiel, war ich plötzlich nur noch so weit *zeig* von einem 1-A-Heulanfall entfernt. Ganz merkwürdig, es gibt keinen Grund zu heulen, das wär ja wohl nur peinlich, ich hasse es, wenn andere Leute das sehen, und soo schlecht ging es mir objektiv gesehen dann wohl doch nicht, sonst "würden Sie ja da nicht so sitzen", wie er es anschließend formulierte. Nee, also irgendwie fühlte ich mich heute da außerordentlich schlecht aufgehoben. Was ja dann doch schon fast wieder ein Grund zum Heulen wäre.

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Samstag, 5. April 2008
(fast) ohne Worte
Montag, 03.41 Uhr
Sie schnarcht. Ich will jetzt aber nicht, dass sie schnarcht. Ich drehe mich fünfmal im Kreis und trete ihr ungefähr dreiundzwölfzigmal in den Bauch. Sie schnaubt unwillig, dreht sich zwei, dreimal herum und zerquetscht mich fast dabei. Ich springe auf und miaue empört. Sie reagiert nicht, also stecke ich meine nasse, kalte Nase in ihr Gesicht. Na endlich! Sie schlägt die Augen auf, aber statt mich liebevoll zu streicheln, faucht sie mir schlaftrunken etwas Unflätiges entgegen und schubst mich unsanft aus dem Bett, bevor sie sie noch einmal umdreht und wieder zu schnarchen beginnt.

Dienstag, 04.11 Uhr
Sie schnarcht. Ich will jetzt aber nicht... Das hatten wir schon. Für heute habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht. Ich schleiche mich, so leise es geht, an die Kopfseite des Bettes, zwischen Wand, Vorhang und Kopfteil und harre der Dinge, die da kommen. Als ich mir absolut sicher bin, dass sie tief und fest schläft, nehme ich Anlauf und dopse leicht wie eine Feder bis kurz unter die Decke, um unter Ausnutzung der Schwerkraft ein Vielfaches...ihr wisst schon. Es ist interessant, welche Ausdrücke Menschen verwenden, die ich noch nie gehört habe.

Mittwoch, 02.37 Uhr
Sie schnarcht. Sie schnarcht schon verdammt lange. Zuerst dachte ich, es wäre bloß ein Spiel. Aber sie schnarcht wirklich. Mir ist langweilig. Der Dicke mag nicht spielen, also muss ich sie wohl wieder wecken. Tut mir wirklich leid. Aber....hey! Was ist das? Die Schlafzimmertüre ist zu. Ich kann zue Türen nicht leiden! Weil ich viel zu faul bin, rufe ich den Dicken. Der stürzt sich begeistert auf die Stellen, an denen die Tür noch Lack besitzt. (Sieht eh scheiße aus, wenn mich einer fragt - aber mich fragt ja keiner.) Und dann kratzt er. Ausdauernd. Würde man ihm sonst gar nicht zutrauen, aber hey, irgendwann kommt sie. Ich bin gespannt, welche Vokabeln ich heute lernen darf.

Donnerstag, 03.33 Uhr
Heute schnarcht sie nicht. Mag daran liegen, dass wir in der Küche sind, die zwar direkt an das Schlafzimmer angrenzt, aber statt der Küchentür befindet sich sowas komisch beiges zwischen dem Türrahmen. Es ist weich, aber nicht so weich, dass es kaputt geht, wenn man dran kratzt. Lärm macht es leider auch nicht. Ich habe schon versucht, ob ich drunter her krabbeln kann, aber das Ding ist irgendwie festgetackert. So'ne Scheiße. Der Dicke und ich üben die halbe Nacht, heimlich natürlich, damit sie nix hört, und dann fangen wir an zu singen. (Wir können nicht singen, nur falls mal einer fragt.) Ich denke, davon wird sie wach.

Freitag, 02.34 Uhr
Sie schnarcht. Ganz leise. Ich sitze vor der Schlafzimmertür, die jetzt mit diesem komischen Dings angezogen ist. Auf dem Boden stehen lauter komische Sachen, die das Dings festhalten. Keine Chance, nirgendwo ist ein Loch, wo ich durchpasse. Das Schnarchen nervt. Ich würde so gerne schlafen, aber ich kann nicht. Sie schnarcht so laut.

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Donnerstag, 3. April 2008
Wunschzettel
  • schwedische Kronen für Ende Mai

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Haltestelle: Landgericht
Morgens, halb zehn in Essen.

"Die Fenster?"
"Ja, die sind so klein jetzt."
"Stimmt. Früher konnt man da ja wenigstens noch..."
"Abba is' ja jetzt nicht mehr lang..."
"Ja, der kommt bald raus. 2 Jahre..."
"Ich sach euch, der Ruschi kann sich warm anziehen. Der Wolfi is' stiiinkesauer, der macht den alle."
"Is ja auch'n Unding. Die Tatjana is' 8 Jahre mit dem zusammen, und dann..."
"Einfach Schluss. Wegen ZWEI Jahre Knast. Die spinnt doch."
"Abba hingeh'n tut se noch. Macht da einen auf Friedefreudeeierkuchen."
"Ich schätz' ma', der Wolfi hat dat schon längst gehört."
"Meinste?"
"Ja, sonst wär der doch nich' so sauer."
"Ich sach euch, dat gibt wat, wenn der rauskommt."
"Schnell, wir müssen raus, hier is' gleich dat Gericht."
"Dat jüngste Gericht, meinste wohl!"

Die drei springen hektisch auf und wuseln zur Ausgangstür.

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Mittwoch, 2. April 2008
zeitstrahlbedingung
ein magier, ein wunder, wer sich so völlig ausklinkt aus allem lauf der zeit *bauklötze staun* da wird selbst liebe zu eiswürfeln...gestern

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Sonntag, 30. März 2008
auswandern
sonntag, dreißigster märz zweitausendundacht + stop +
mit muttern neuen planeten erschaffen + stop + ausschau nach weiterer bevölkerung halten + stop + aufnahmeprüfung erfordert wortwitz und sinn für höheren blödsinn + stop + männer begrenzt möglich + stop +

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*schnipp*
Den alten Faden, den verklärten, klebrigen, himmlischen, einfach abschneiden, einrahmen, als Erinnerung, denn außer mir und einigen Versprechern hängt nicht viel dran, außer vielleicht die Ermahnung, in Zukunft einiges besser und sorgsamer anzugehen.

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traumhaft
Und im Traum ein Riesenberg Schuhe, alle auf einem Haufen, wild durcheinander. Es ist dämmerig im Flur, ich kann nichts richtig erkennen, weder Farbe noch Form, aber die Uhr tickt, und ich weiß, ich muss schneller werden, ich muss die Paare finden, sortieren, ein linker und ein rechter und dann noch einer und noch einer und noch einer, doch kein Schuh passt zum anderen. Ich ziehe einen weichen, einen Hausschuh, einen großen, einen kleinen, einen schwarzen, einen braunen, einen roten, einen Stiefel, eine Sandale, DA! noch ein Hausschuh, das erste Paar ist komplett, aber die Uhr tickt, und ich weiß, wenn ich nicht fertig bin, bis, dann. Die Angst schnürt mir die Kehle zu, bis die Tränen laufen, ein heißer, brennender Strom, der nicht mehr aufhört. Ein Rascheln und ein lauter Schlag beenden das Elend, als die Katze auf den Fernseher springt und sich mit der Topfpflanze anlegt.

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@bsolut privat
Und dann gestern auf dem Rückweg also ein Zwischenstop in FFM. Ein paar Sonnenstrahlen am Main eingefangen, mit Omaessen im Bauch und siebzigdreißig im Herzen hinauf in die Welt der Tagebücher. Kaum ist man oben angekommen, steht man schon mittendrin. 365 Teppiche, jeder Teppich ein Tag im Jahr mit einem Tagebucheintrag von Menschen quer durch die Jahrhunderte. Viel zu viel, um alles zu lesen, doch einiges bleibt hängen.

Viele Schaukästen und Objekte zum Anfassen, Tagebücher von berühmten und weniger berühmten Menschen, von Dichtern, Hausfrauen, Soldaten, Buchhaltern, "Backfischen", Onlinebloggern (sehr schön fand ich, dass nicht nur bestimmte Blogs ausgestellt waren, sondern man sich durchhangeln konnte) und Offlinebloggern. Tagebücher auf Zigarettenpapierchen, in Haushaltsbüchern, in Kladden, Poesiealben, auf Holz, Papier, auf deutsch, auf holländisch, Tagebücher in jeder Form und über jede Zeitspanne. Manche treiben einen Heidenaufwand, um jahrzehntelang an immer dasselbe Kalenderformat zu gelangen, manche stapeln hoch und sammeln lose Blätter - ein Leben in 19 Bündeln Papier, DIN A5. Unterschiedlichstes wird gebloggt, und häufig wiederum sind die Themen, über die man schrieb und schreibt, doch gar nicht so unterschiedlich: Tagesgeschehen, Gefühle, Gedanken, Beziehungen, Politik, das eigene Ich, seine Entwicklung, ob diese im 15. Jahrhundert oder heuer stattfindet. Nach beinahe zwei Stunden habe ich das Gefühl, dass jeder Gedanke, jedes Gefühl zu jeder Zeit schon einmal vorhanden war und niedergeschrieben wurde. Seltsamerweise ein tröstliches Gefühl. Ich steige die Treppe hinab und freue mich über eine wirklich gelungene Ausstellung.

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::: back again :::
kopf voll. körper müde. geist leer. gute nacht.

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Montag, 24. März 2008
::: gone fishing :::
Bin dann mal weg. Bis Samstag. Oder so.

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Donnerstag, 20. März 2008
Gurken
"Und ich kann's nicht mal erklären", resignierte Siri, "ich will nicht, dass Du mir erzählst, wie eine Gurke aussieht, wie teuer sie war, wie fest sie ist und wie sie schmeckt, nein, ich WILL sie, und will sie mit Dir teilen, davon abbeißen und selber schmecken, was Gurke ist. " Otto schaute sie hilflos an. "Aber das kannst Du doch!" "Nein. Die Gurke ist längst vergammelt, wenn Du am Ende bist mit Deinem Bericht." Siri kicherte unwillkürlich. Ottos Gesicht verschloss sich beleidigt. "Du kannst mir soviel erzählen, wie Du willst, es berührt mich nicht, wieviel die Gurke gekostet hat, es berührt mich nicht, wo Du sie gekauft hast, es berührt mich nicht, wieviel sie gekostet hat und welch tolle Figur Du abgegeben hast, als Du sie erstanden hast. Es berührt mich auch nicht, was die Kassiererin Dir gesagt hat und wie Du's ihr gegeben hast, aber so richtig, sie hat's ja verdient, sagst Du, wie kann man nur so blöd sein."
"Was berührt Dich dann?" fragte Otto leise. Siri schwieg einen Moment. "Es berührt mich, über Sinn und Unsinn von Gurken im allgemeinen und besonderen zu spinnen, es berührt mich festzustellen, dass wir alle im Grunde Gurken sind, und es berührt mich zu sehen, welche Gurke in welcher Beziehung zu welcher Gurke steht, es berührt mich, über Gurken zu lachen, zu weinen, Gurken zu Äpfeln zu denken und aus Birnen Gurken zu träumen." "Gurken träumen! Nee, schon klar." Otto prustete los, schüttelte verständnislos den Kopf. "Du spinnst doch." Siri lächelte. "Ja. Tu ich. Aber...nicht mir Dir."

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blau
Siri senkte den Kopf. "Mir ist neulich aufgegangen, was Du meinstest, als..." Sie stockte. Otto hakte nach. "Als was?" "Als Du gesagt hast, BLAU wäre immer mein blau, wenn Du mir von blau erzähltest." Otto nickte, bevor er bemerkte, dass Siri es nicht sehen konnte, aber er hörte, wie sie wahrnahm, dass er lächelte. "Ja, ich weiß..." seufzte sie in den Hörer. Er unterbrach sie. "Das macht doch nichts. Ich freue mich." Sie schwieg und lächelte ebenfalls. "Magst Du mir noch erzählen?" Er zögerte. "Nein." Siri nickte. "Erzählst Du's ihr?" Er lächelte noch mehr. "Ja. Mach ich." Siri lachte. "Danke." "Mach's gut." Sie legten auf.

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Mittwoch, 19. März 2008
Un. Gleich. Gewicht.
Siebzig-Dreißig.

Jodi Picoult: In einer regnerischen Nacht

Dreißig, weil siebzig zu schwer wiegen oder eher siebzig, denen dreißig nicht reichen?

Wie schon die anderen Bücher von Jodi Picoult bin ich gerade dabei, dieses zu verschlingen. Ich mag es, wie sie ihren Figuren Leben einhaucht, dass man denkt, man würde gute Freunde besuchen, sobald man das Buch aufschlägt. Ich mag die Fragen, die sie aufwirft, wenn man eines ihrer Bücher liest, Fragen, vor die man hoffentlich nie selbst gestellt wird. Würdest Du Deinen Partner töten, wenn er wahnsinnig vor Schmerzen unheilbar krank danach verlangt?
Ich mag die kleinen Weisheiten, die punktgenau den Nagel dort auf den Kopf treffen, wo eigene Gedanken verzweifelt nach Worten gerungen haben, ohne Wurzeln zu schlagen.

Ja, definitiv lesenswert, ein Frauenbuch, für Frauen, die "menschelnde" Lektüre mögen :-)

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zwiegespräch
Seine Sonne schiebt sich hinter meinen Mond, und plötzlich ist es kalt, bitterkalt. All die Wärme vertrocknet, verdorrt, ein Schrei verhallt. Ungehört. Es wendet sich ab, zuckt mit den Schultern und greift in die Brust. Holt ein zappelndes, blutendes Herz heraus und streckt es mir hin, dämonisch grinsend, während seine Worte unerbittert hart prasseln, Hagelkörner, jedes trifft tief, öffnet mich, bis alles herausläuft und ich in einem schmalen Rinnsal im Gulli verrinne.

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Sonntag, 16. März 2008
1

Wie fühlt sich ein Bleistiftstrich, wenn er ausradiert wird?
(Macht nix, kann man ja neu malen. Ja und, ist aber nicht mehr dasselbe. Ein Bleistiftstrich ist eben ein Bleistiftstrich.)

2
Stippvisite. Keine Zeit, um Wurzeln zu schlagen, während es drumherum nur so wurzelt, dass es eine wahre Freude ist. Die ersten werden die letzten sein. Oder so.

3
Lesetipp für Ruhrgebietfans: Ursula Sternberg - Ruhrschnellweg.
Mich begeistert der Lokalkolorit, wenn ich im Geiste jeden Weg, den die Protagonistin in dieser meiner Stadt zurücklegt, mitgehen kann, fast jeden Laden, in den sie einkehrt, kenne und genau weiß, wovon die Rede ist. Hach ja...wie gesagt: wer Essen und Krimis mag, wird auch diesen mögen.

4
Synapsenknapsen, Gehirn spinnt, aber nicht weit genug. Wer entscheidet eigentlich, was man gut kann und vor allem, wieviel Zeit bleibt, um den "richtigen" Platz einzunehmen? Auf die Plätze, fertig, los!

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Freitag, 14. März 2008
Sein oder nicht sein.
Arme nicht lang genug. Kopf nicht klug genug. Schon klug, muss ja, stecken fast zwei Studiengänge drin. Aber eben nicht klug genug. Es ist nicht leicht genug. Wer hat gesagt, es müsse leicht sein? Ist es nur gut, wenn es schwerfällt, wenn man sich genug gequält hat, und sind Dinge, die leicht fallen automatisch weniger wert? Wer hat gesagt, es müsse schwer sein? Wieso immer nach den Sternen greifen, wenn es ein Planetarium in der Nähe gibt? Und wenn es nur gut ist, nachdem es schwer war, wie lange muss es schwer gewesen sein, damit es gut wird, und wird es nicht leichter, wenn es schwer gewesen und gut geworden ist? Und wenn leichter heißt, dass es nicht mehr so gut ist, weil es nicht mehr schwerfällt, ist gut dann nicht automatisch gleich schlecht?

Oder um's mit den Ärzten zu sagen:

Bist Du Fleischermeister, studierst Du Medizin?
Bist Du ein Zugereister oder kommst Du aus Berlin?
Bist Du Dominatrix oder doch eher devot?
Bist Du Pianistin oder Hubschrauberpilot?


Es ist egal, was Du bist.
Hauptsache ist, es macht Dich glücklich!

Fragt sich nur, wann genau ich etwas "bin"...

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Donnerstag, 13. März 2008
Lars und die Frauen
....oder Bianca, die süße Puppe, die die Stadt veränderte und uns alle zum Lachen und Weinen und Leben brachte. Hach, das war ein schöner Film. Bei solchen Previews weiß man nie genau, aber diese, ja, diese war eine von den guten.

Eigentlich hätte der Film auch einer aus dem Lehrbuch für Systemik sein können.
Ein schüchterner, soziophobischer, immer-schon-und-noch-single-seiender gutaussehender (na ja, bis auf die Rotzbremse, mehr Bart wäre wohl wirklich mehr gewesen in diesem Fall, oder ganz ab) siebenundzwanzigjähriger großer Junge bereitet allen Spekulationen und seiner Einsamkeit ein Ende, in dem er sich bei real-dolls.com eine lebensechte Gummipuppe bestellt.
Gummipuppe? Nein, keine Gummipuppe, sondern....Bianca. Bianca kommt aus den Tropen, hat beide Eltern als Baby verloren und sitzt im Rollstuhl, weil sie unsere Sprache nicht sprechen kann. Oder so. Völlig entgeistert nimmt die Familie Lars' neue Freundin auf, weil die rasch hinzugezogene Psychologin zum "Mitspielen" rät.
"Lars braucht Bianca. Sie können dem kein Ende bereiten." Gesagt, getan, die Familie fügt sich, und binnen kurzer Zeit steht Bianca nicht nur im Mittelpunkt des Familien- sondern des gesamten StadtDorflebens. Jeder bemüht sich, Lars zu helfen und über seine kleine Macke hinwegzusehen und vergisst darüber beinahe, dass Bianca nur eine Gummipuppe ist. Als Lars langsam merkt, wie reizvoll das echte Leben (und Margo) doch sind, heißt es Abschied nehmen...

Ein komischtrauriger Film, der einem nicht nur die Lachtränen in die Augen treibt. Ich hatte zuerst befürchtet, der Film würde im Klamauk versinken, doch weit gefehlt. Für alle, die auch "Elling" und "Pieces Of April" und dergleichen mochten: Reingehen!

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Montag, 10. März 2008
Umsonst und draussen
So langsam beginnt sie wieder, die Saison für Umsonst-und-draußen-Musikkonzerte, juchuh. Hier im und um das Ruhrgebiet gibt es eine ganze Menge Angebote, mit denen wir fleißig eine Datenbank füttern und auch schon gefüttert haben:

http://www.musikumsonstunddraussen.de .

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Donnerstag, 6. März 2008
NEIW - Österreicher, helft!
Hier lesen doch auch Österreicher mit - sag mal, hat einer von euch eine Idee, wo man in Wien für ein Wochenende (FR-SO) zu zweit günstig wohnen kann? Hotel, Jugendherberge, sch.egal, Hauptsache, günstig. Wenn jemand eine Idee hat, bitte rasch her damit! Danke :-)

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