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Y-Gen
Man sagt, telefonieren sei eine typisch weibliche Eigenschaft. Ich hab' allerdings auch schon immer lieber mit Matchboxautos gespielt als mit Puppen, bin lieber auf Bäume geklettert als in hübschen Kleidchen Sandkuchen zu backen. High-Heels sind ebensowenig meins wie ein dreistöckiger Schminkkoffer, und Autofahren kann ich auch wie ein Kerl. Meine Ringfinger beider Hände sind länger als die jeweiligen Zeigefinger - das deutet auf einen hohen Anteil männlicher Hormone hin. Das mit dem Telefonieren ist dann wohl einfach ein weiterer männlicher Aspekt meines Wesens....ich finde, telefonieren ist oft so, als würde man einem Kind einen Lutscher hinhalten und sagen, "hey, dran lecken darfste mal, aber sonst ist das meiner." Irgendwie....unvollständig. Oder total anstrengend, weil über das Telefon zwar die Stimme und damit beinahe jegliches Gefühl transportiert wird, aber dennoch unerreichbar bleibt.
Darum chatte ich manchmal lieber. Merkwürdig, oder?
Darum chatte ich manchmal lieber. Merkwürdig, oder?
pandora77 | 25.07.07 um 01:23 Uhr | Topic 'randnotizen'
Und warum ziehst Du ihn nicht vorher raus?
"Ich glaub, ich hab' mich einfach fransig geliebt!"
"Fransig geliebt?"
"Oder gelebt. Ich weiß nich."
"Wie meinste das denn?"
"So fusselig halt. Wie so'n alter Stofflappen, den Du jedesmal, wenn Du 'ne Tür zuschlägst, aus Versehen im Rahmen einklemmst und dann mit ganz viel Kraft wieder rausziehst, weil die Tür feste ins Schloss gefallen ist, aber der Lappen ja noch drin hängt. Und Du ziehst und ziehst, und am Ende hast du so'nen Fetzen in der Hand, der am einen Ende nur noch aus Fransen besteht."
"Und warum ziehst Du ihn nicht vorher raus? BeVOR Du die Tür zumachst?"
"Weil ich wieder mal vergessen hab', loszulassen!"
"Ach so."
"Is' ja auch nicht weiter schlimm."
"Aber?"
"Aber was, wenn Du dann wieder jemanden triffst und merkst, dass das keine Naht gibt?"
"Wieso soll das denn 'ne Naht geben? Ihr seid doch kein Stück Stoff, das man zusammennähen muss!?!"
"Nee, schon...Du hast ja recht. Aber wenn Du da jemanden an Deiner Seite hast und dann sind da immer diese Fusseln...."
"Ja und? Ich versteh Dich nicht."
"Stell Dir vor, Du hast zwei alte Lappen und versuchst, die möglichst dicht nebeneinander zu legen. So dass sie sich berühren, meinetwegen auch ohne Zusammennähen. Aber Dein Lappen, der fusselt so, dass Du immer genau so weit weg liegst wie der längste Fussel lang ist. Und seiner fusselt genauso, und vielleicht sind da noch längere Fusseln dran."
"Hm. Dann könnt ihr euch quasi den Mund fusselig reden."
"Harhar! Du bist doof!"
"Ich weiß. Aber mal im Ernst: Wo ist denn Dein Problem???"
"Ich hab' einfach Angst. Weißt Du, ich will den, ich will dem auch nah sein, und trotzdem bin ich immer so weit weg, dass ich ihn mit ausgestrecktem Arm gerade noch so erreichen kann."
"Dann rück' doch näher dran."
"Nee. Will ich nicht."
"Warum nicht?"
"Weil ich Angst hab'!"
"Wovor?"
"Weiß nich'."
"Ich glaub', Deine Fusseln sind nur eine Ausrede."
"Ausrede wofür?"
"Weiß ich nich'."
"Hm.
"Lass doch einfach mal los. Lass es laufen, ob mit oder ohne Fusseln. Is' doch scheißegal!"
tbc.
"Fransig geliebt?"
"Oder gelebt. Ich weiß nich."
"Wie meinste das denn?"
"So fusselig halt. Wie so'n alter Stofflappen, den Du jedesmal, wenn Du 'ne Tür zuschlägst, aus Versehen im Rahmen einklemmst und dann mit ganz viel Kraft wieder rausziehst, weil die Tür feste ins Schloss gefallen ist, aber der Lappen ja noch drin hängt. Und Du ziehst und ziehst, und am Ende hast du so'nen Fetzen in der Hand, der am einen Ende nur noch aus Fransen besteht."
"Und warum ziehst Du ihn nicht vorher raus? BeVOR Du die Tür zumachst?"
"Weil ich wieder mal vergessen hab', loszulassen!"
"Ach so."
"Is' ja auch nicht weiter schlimm."
"Aber?"
"Aber was, wenn Du dann wieder jemanden triffst und merkst, dass das keine Naht gibt?"
"Wieso soll das denn 'ne Naht geben? Ihr seid doch kein Stück Stoff, das man zusammennähen muss!?!"
"Nee, schon...Du hast ja recht. Aber wenn Du da jemanden an Deiner Seite hast und dann sind da immer diese Fusseln...."
"Ja und? Ich versteh Dich nicht."
"Stell Dir vor, Du hast zwei alte Lappen und versuchst, die möglichst dicht nebeneinander zu legen. So dass sie sich berühren, meinetwegen auch ohne Zusammennähen. Aber Dein Lappen, der fusselt so, dass Du immer genau so weit weg liegst wie der längste Fussel lang ist. Und seiner fusselt genauso, und vielleicht sind da noch längere Fusseln dran."
"Hm. Dann könnt ihr euch quasi den Mund fusselig reden."
"Harhar! Du bist doof!"
"Ich weiß. Aber mal im Ernst: Wo ist denn Dein Problem???"
"Ich hab' einfach Angst. Weißt Du, ich will den, ich will dem auch nah sein, und trotzdem bin ich immer so weit weg, dass ich ihn mit ausgestrecktem Arm gerade noch so erreichen kann."
"Dann rück' doch näher dran."
"Nee. Will ich nicht."
"Warum nicht?"
"Weil ich Angst hab'!"
"Wovor?"
"Weiß nich'."
"Ich glaub', Deine Fusseln sind nur eine Ausrede."
"Ausrede wofür?"
"Weiß ich nich'."
"Hm.
"Lass doch einfach mal los. Lass es laufen, ob mit oder ohne Fusseln. Is' doch scheißegal!"
tbc.
::: not available :::
"You asked me to enter, then you made me crawl."
I asked you to enter, then I'll make you crawl.
Anhedonie. Das ist dann doch wohl der Inbegriff von Anhedonie. Die Fähigkeit, sich nicht (mehr?) richtig zu freuen. Sich hoch- oderbesser schlechter runterzuziehen an tausend Kleinigkeiten. Könnte ja sein, dass sonst noch jemand zu nahe kommt und die dreiundzwölfzig sorgsam hochgestapelten Mauern anrempelt und sich blaue Flecken holt sie zum Einsturz bringt. Und dahinter schaut und sieht, wie die Dinge wirklich sind. Sich erschrocken umdreht, angewidert abwendet und froh von dannen stiefelt. Erleichtert, noch rechtzeitig herausgefunden zu haben.
Nein. Das können wir nicht riskieren. Oder, Siri?
Also ist...
...der Weg zu weit und das Ziel zu nah, die Zeit zu lang, aber nicht kurz genug, zuviel ist zuviel und mehr davon genügt noch immer nicht, nicht genug ist viel zu wenig und zu wenig schon lange mehr als genug. Je kürzer die Distanz, desto größer der Widerstand. Aus der Ferne dünkt jeder Igel weich zu sein.
I asked you to enter, then I'll make you crawl.
Anhedonie. Das ist dann doch wohl der Inbegriff von Anhedonie. Die Fähigkeit, sich nicht (mehr?) richtig zu freuen. Sich hoch- oder
Nein. Das können wir nicht riskieren. Oder, Siri?
Also ist...
...der Weg zu weit und das Ziel zu nah, die Zeit zu lang, aber nicht kurz genug, zuviel ist zuviel und mehr davon genügt noch immer nicht, nicht genug ist viel zu wenig und zu wenig schon lange mehr als genug. Je kürzer die Distanz, desto größer der Widerstand. Aus der Ferne dünkt jeder Igel weich zu sein.
pandora77 | 18.07.07 um 08:24 Uhr | Topic 'in eigener sache'
wort des tages
Lutschoffener Biss.
.
Und auch das ist 2 Jahre her.
pandora77 | 17.07.07 um 04:29 Uhr | Topic 'in eigener sache'
ich ist
schon noch so aus den siebzigern, landei und ruhrpottkind by choice, eher intro als extro, aber nicht mehr sehr schüchtern, kompliziert, fröhlich, emotional, pragmatisch, sportlich, schlank, katzenlieb, unlogisch und hibbelig.
lieber meer als berge, lieber finnland als mallorca, lieber alternative als techno, manchmal denke ich, ich wäre besser als hippie geboren, zumindest, was die musik betrifft. dramaqueen, manchmal. leseratte, aber kein bücherwurm, kein alphatier, aber manchmal doch dominant, sturer stier, auch wenn ich an den quatsch nicht glaube. kino, kleine schröbbelige filme wie sonnenallee, pieces of april, zugvögel oder nicht nur neuerdings alles mit jürgen vogel. manchmal auch mainstream. kneipe, anyway, rathsstuben oder ganz woanders. kabarett, malmsheimer, goosen und dergleichen. joggen, radfahren, auf einem alten 80er-jahre-rennrad. altenberg, pulp und rathsstuben, zum fussballgucken, nicht nur zur wm, denn schalke rulz und zum billarden. freiheitsliebend und anhänglich, irgendwie passt nix zu recht zusammen. wohlwissend, was ich will, leider hänge ich mir selber die messlatte immer viel zu hoch. bella-block-, doctor-who- und tatort-guckerin, aber kein couchpotatoe. unternehmungslustig, lass mich gerne mitreißen, immer noch viel zu sehr bekümmert, was gott und die welt denken. meeressüchtig, egal, ob ost- nord- oder sonsteinesee. scheidungskind, familienmensch, leichter hang zum exhibitionismus. sprachbewunderin, gitarrenquälerin und mit-einem-glas- wein-und-buch-in-der-badewanne-sitzerin. bald nicht mehr datendompteuse, sondern back to the roots, menschenliebhaberin und irgendwie immer noch anders.
lieber meer als berge, lieber finnland als mallorca, lieber alternative als techno, manchmal denke ich, ich wäre besser als hippie geboren, zumindest, was die musik betrifft. dramaqueen, manchmal. leseratte, aber kein bücherwurm, kein alphatier, aber manchmal doch dominant, sturer stier, auch wenn ich an den quatsch nicht glaube. kino, kleine schröbbelige filme wie sonnenallee, pieces of april, zugvögel oder nicht nur neuerdings alles mit jürgen vogel. manchmal auch mainstream. kneipe, anyway, rathsstuben oder ganz woanders. kabarett, malmsheimer, goosen und dergleichen. joggen, radfahren, auf einem alten 80er-jahre-rennrad. altenberg, pulp und rathsstuben, zum fussballgucken, nicht nur zur wm, denn schalke rulz und zum billarden. freiheitsliebend und anhänglich, irgendwie passt nix zu recht zusammen. wohlwissend, was ich will, leider hänge ich mir selber die messlatte immer viel zu hoch. bella-block-, doctor-who- und tatort-guckerin, aber kein couchpotatoe. unternehmungslustig, lass mich gerne mitreißen, immer noch viel zu sehr bekümmert, was gott und die welt denken. meeressüchtig, egal, ob ost- nord- oder sonsteinesee. scheidungskind, familienmensch, leichter hang zum exhibitionismus. sprachbewunderin, gitarrenquälerin und mit-einem-glas- wein-und-buch-in-der-badewanne-sitzerin. bald nicht mehr datendompteuse, sondern back to the roots, menschenliebhaberin und irgendwie immer noch anders.
Veitstanz
Ich hab' gehofft, gewartet und gefleht,
mir die Finger blutig geschrieben und die Füße wund gelaufen,
ein ums andere Mal getippt, geklebt, gefaltet und
eingesackt, um wieder und wieder in der Ablage P zu landen.
Heute vor zwei Jahren dann endlich der ersehnte Anruf:
"Sie haben die Stelle. Wir würden Sie nehmen, wenn Sie noch wollen."
OB ICH NOCH WILL?
Und wie ich wollte. Wer auch immer in dieser und den folgenden Minuten an meinem Erdgeschosswohnungswohnzimmerfenster vorbeistiefelte, musste unweigerlich glauben, hier wäre ein akuter Fall von Veitstanz ausgebrochen.
Tja, 2 Jahre ist das her, und ich bin immer noch heilfroh und sicher, dass es die richtige Entscheidung war. Danke, *st*!
mir die Finger blutig geschrieben und die Füße wund gelaufen,
ein ums andere Mal getippt, geklebt, gefaltet und
eingesackt, um wieder und wieder in der Ablage P zu landen.
Heute vor zwei Jahren dann endlich der ersehnte Anruf:
"Sie haben die Stelle. Wir würden Sie nehmen, wenn Sie noch wollen."
OB ICH NOCH WILL?
Und wie ich wollte. Wer auch immer in dieser und den folgenden Minuten an meinem Erdgeschosswohnungswohnzimmerfenster vorbeistiefelte, musste unweigerlich glauben, hier wäre ein akuter Fall von Veitstanz ausgebrochen.
Tja, 2 Jahre ist das her, und ich bin immer noch heilfroh und sicher, dass es die richtige Entscheidung war. Danke, *st*!
pandora77 | 14.07.07 um 05:30 Uhr | Topic 'in eigener sache'
Freitag, der 13.
Tränenschwer durchwachte Traumapokalypsen mit kraftvollem Gewummer aus den Gehörgängen prügeln, immer drauf bedacht, keinen Laut zu geben. Wiiiiieee spricht der Hund? Der Hund spricht nicht, der Hund jault, und zwar so, als sei ihm jemand auf den Schwanz getreten.
Wer mehr hat, hat mehr zu verlieren. Und es war so schwer, sich zu lösen, endlich loszulassen und wieder einzupendeln. Soll ich das aufgeben? Kann ich das aufgeben? Gedanken rasen, alles schwingt und pendelt, fühlt sich lebendig an. Mit jedem Aufschwung ein kleines Stückchen abheben, den Boden unter den Füßen verlieren und vor Freude laut jauchzen. Oben angekommen, sich kurz bewusst werden, wie hoch man schwebt und wie ein vor der Schlange erstarrtes Kaninchen nach unten glotzen, mit diesem Comicblick, kurz bevor es abwärts geht. Vor lauter Angst nicht mehr spüren, wie fest der eigene Halt ist und kurzfristig jegliches Selbstvertrauen verlieren. Angst fressen Stimme. Gedanken rasen, diesmal auf der falschen Seite der Angst.
Wer mehr zu verlieren hat, muss sorgfältiger aufpassen. Und vergisst vor lauter Nachdenken am Ende zu sein. (Am Ende des Seins. Nicht, am Ende zu sein.) Kontrolle fressen Leichtfüßigkeit. Behende sprudelnd vor Lachen von Gefühl zu Gefühl hüpfen und sich freuen, dass die Dinge sind, wie sie sind ohne sich bereits im Vorfeld zu Tode zu fürchten, dass sie irgendwann nicht mehr sein könnten, wie sie waren. Wir sind kompliziert. Wir sind zu blöd, um einfach zu sein. Wir sind zu selbst, um einfach selbst zu sein und wundern uns am Ende, warum wir am Rad drehen. Drehen und tränen, innen tobt und brennt und wummst es, weil die Schilde, die wir uns angezogen haben, um nicht mehr verletzt zu werden, nicht gemacht sind für den Druck, den wir uns selbst machen.
Wer mehr hat, hat mehr zu verlieren. Und es war so schwer, sich zu lösen, endlich loszulassen und wieder einzupendeln. Soll ich das aufgeben? Kann ich das aufgeben? Gedanken rasen, alles schwingt und pendelt, fühlt sich lebendig an. Mit jedem Aufschwung ein kleines Stückchen abheben, den Boden unter den Füßen verlieren und vor Freude laut jauchzen. Oben angekommen, sich kurz bewusst werden, wie hoch man schwebt und wie ein vor der Schlange erstarrtes Kaninchen nach unten glotzen, mit diesem Comicblick, kurz bevor es abwärts geht. Vor lauter Angst nicht mehr spüren, wie fest der eigene Halt ist und kurzfristig jegliches Selbstvertrauen verlieren. Angst fressen Stimme. Gedanken rasen, diesmal auf der falschen Seite der Angst.
Wer mehr zu verlieren hat, muss sorgfältiger aufpassen. Und vergisst vor lauter Nachdenken am Ende zu sein. (Am Ende des Seins. Nicht, am Ende zu sein.) Kontrolle fressen Leichtfüßigkeit. Behende sprudelnd vor Lachen von Gefühl zu Gefühl hüpfen und sich freuen, dass die Dinge sind, wie sie sind ohne sich bereits im Vorfeld zu Tode zu fürchten, dass sie irgendwann nicht mehr sein könnten, wie sie waren. Wir sind kompliziert. Wir sind zu blöd, um einfach zu sein. Wir sind zu selbst, um einfach selbst zu sein und wundern uns am Ende, warum wir am Rad drehen. Drehen und tränen, innen tobt und brennt und wummst es, weil die Schilde, die wir uns angezogen haben, um nicht mehr verletzt zu werden, nicht gemacht sind für den Druck, den wir uns selbst machen.
pandora77 | 14.07.07 um 01:59 Uhr | Topic 'in eigener sache'
Punkt.
Das war das letzte, nein, die letzte erstmal - Ruhe bis Mitte Oktober und Statistik vom Hals. Müsste ne 3,0 oder 3,3 geben, wenn mich nicht alles täuscht, aber ich werde berichten - in 6 bis 8 Wochen.
Und nun....aufauf, keine Müdigkeit vorschützen, mit gepackten Taschen zum Bahnhof und .... ja, manchmal hasse ich es, kein Auto zu haben. Manchmal nerven schon 40 km. Aber im Moment nervt eh grad alles *schlafen will*. Und wech.
Und nun....aufauf, keine Müdigkeit vorschützen, mit gepackten Taschen zum Bahnhof und .... ja, manchmal hasse ich es, kein Auto zu haben. Manchmal nerven schon 40 km. Aber im Moment nervt eh grad alles *schlafen will*. Und wech.
pandora77 | 14.07.07 um 01:02 Uhr | Topic 'lernenlernenlernen'
Da geht noch was
Da ist Musik drin, die grade läuft, nachdem ich ja (noch) zu blöd bin, die Last-Fm-Playlist bei mir einzubauen.
Surveillance, Vater Staat oder Gates gucken zu, aber ich denke ja, dass man ohnehin schon der gläserne Kunde oder was auch immer, wenn man gerade nichts kauft, ist. Heiße Diskussion gehabt über Fingerabdrücke auf Reisepässen und sämtliche Daten, die da gespeichert werden sollen, wenn einer eine Reise tut. Ich hab' nix zu verbergen, und wenn einer wissen mag, was ich höre, nur zu. (Dies ist ein nlt-Test).
Surveillance, Vater Staat oder Gates gucken zu, aber ich denke ja, dass man ohnehin schon der gläserne Kunde oder was auch immer, wenn man gerade nichts kauft, ist. Heiße Diskussion gehabt über Fingerabdrücke auf Reisepässen und sämtliche Daten, die da gespeichert werden sollen, wenn einer eine Reise tut. Ich hab' nix zu verbergen, und wenn einer wissen mag, was ich höre, nur zu. (Dies ist ein nlt-Test).
pandora77 | 13.07.07 um 12:08 Uhr | Topic 'randnotizen'
Out of sync oder: Salz hilft
Unruhe tickt ungleichmäßig, Sekunden rasen und stolpern, eine schneller als die andere und jede zweite viel zu schnell, rummst mit Wucht gegen die, die vor ihr ging und bringt das Pendel zum Taumeln. Nachfolgende Zeit rückt nach, nicht schnell genug, um den Wettlauf der zweiten mit der ersten wieder wettzumachen, die dritte schon torkelt, während die vierte sich besinnungslos ins Nichts stürzt, in der Hoffnung, Anschluss zu finden. Die fünfte bleibt stehen, den Zeiger gegen die Stirn gepresst, die Millisekunden fokussieren angestrengt den Punkt in der Ferne und überlegt, ob sie's tun soll, ob sich's noch lohnt zu folgen. Die sechste weicht aus, dreht sich im Kreis um nicht aufzulaufen, Zeit rempelt Zeit und irgendwo weiter hinten pöbelt jemand, "wann geht's endlich weiter?". Stau und das Gefühl (gibt's eigentlich schon ne Erhebung darüber, wie oft weibliche und wie oft männliche Blogger das Wort "Gefühl" schreiben?), in sich selbst gefangen zu sein, ausbrechen zu wollen, nur dass wir nicht aus unserer Haut können.
Gestern gelerntsen, dass es nur eine Sache der Tagesform und nicht wie im Jugendalter des Frontstirnlappens oder so ist. Also tief durchatmen, noch ein Glas Wein einschenken (das letzte fiel dem Gitarrenhals zum Opfer, den ich, selig, nicht Selig, singend, vor den Katzen hin-und herschwenkte. Ein echter Katzenjammer. Macht sich aber gut, die roten Flecken auf beigeweißem, hochflorigen Langhaarteppich. Gut, dass noch'ne Packung Salz im Haus war.
Gestern gele
pandora77 | 12.07.07 um 11:40 Uhr | Topic 'in eigener sache'
W(X > irgendwas) = ???
Ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich es schaffe, ALLE Aufgaben, die morgen in der Klausur drankommen könnten, gleich einmal hintereinander weg zu lösen, um den ganzen Krempel danach beunruhigt wegpacken und zum gemütlichen Teil des Abends übergehen zu können???
pandora77 | 12.07.07 um 08:14 Uhr | Topic 'lernenlernenlernen'
notizzettel
eins
R(h)einkultur, vorgestern, Bonn. Mein erstes Mal und 169.998 mit uns unter strahlend blauem Himmel mit Decke und Picknick ins Gras, um uns herum Gras und Sommer, Sonne, Menschen und Musik. Wir haben die längste Zeit mit Warten verbracht,
Zeit mit Worten verbracht, es uns bequem gemacht und uns in die Karten geguckt. Mit schlafwandlerischer Sicherheit in Deiner geistigen Landkarte verirrt, guck mal, da ist Jesus, der kann bestimmt über's Wasser laufen. Später am Abend dann Calexico und Fanta 4, zum Umfallen schön, nur Umfallen, das ging nicht, inmitten von xzigtausend anderen. Stattdessen gehüpft, gegrölt und gesprungen. Zum Abschluss eine indische Stärkung und dann ab nach Hause. War schön!
zwei
CSD. Köln. Gestern. Nach einer kurzen Nacht aus den Federn gequält und uns zunächst mit der DB angelegt. Zusatztickets bis Köln als Ergänzung zu 'nem VRR-Monatsticket, nee, schon klar. Glück gehabt, dass kein Schaffner kam (gezahlt hätt' ich den Strafzettel aber ehnicht, immerhin hat uns das die Tante von der Bahn verkauft. Notiz an mich: Nächstes Mal beim Fragen Namen merken.) In Köln: Sonne. Sommer. De Zuch kütt. Früher oder später. Schöne Ecke ergattert und ...Leute geguckt. Sonnenbrand gekriegt und, Kind vom Land, das ich bin, über viel bunt und so gestaunt. How real is real und how normal is normal? Nee, das klingt jetzt engstirnig, soll's aber nicht sein. Nur - WAS ist normal? Ist es normal, weil alle es tun?
drei
Besorgt. Schwesterherz, Lästerschweinchen im Krankenhaus. Nichts Lebensbedrohliches, und dennoch, es ging ihr nicht gut. Bekommt man bei Auslieferung des Storchs als Eltern eigentlich irgendwelche Zusatz-Gene? Gene, die es einem ermöglichen auszuhalten, wenn's dem Kind nicht gut geht, wenn es Blut göbelt nach der OP oder sonstwie daneben ist? Oder ist das dann die schiere Notwendigkeit, die jeder aushalten kann, wenn er muss? Fragen über Fragen. Das Schlimmste ist überstanden, ein Glück. Bin dennoch froh, dass nicht ich große Schwester diejenige welche gewesen war. Weiß nicht, ob ich sowas kann....
vier
Auf geht's. Endspurt, Freitag, 18-21 Uhr. Statistik-Klausur. Uff.
R(h)einkultur, vorgestern, Bonn. Mein erstes Mal und 169.998 mit uns unter strahlend blauem Himmel mit Decke und Picknick ins Gras, um uns herum Gras und Sommer, Sonne, Menschen und Musik. Wir haben die längste Zeit mit Warten verbracht,
Zeit mit Worten verbracht, es uns bequem gemacht und uns in die Karten geguckt. Mit schlafwandlerischer Sicherheit in Deiner geistigen Landkarte verirrt, guck mal, da ist Jesus, der kann bestimmt über's Wasser laufen. Später am Abend dann Calexico und Fanta 4, zum Umfallen schön, nur Umfallen, das ging nicht, inmitten von xzigtausend anderen. Stattdessen gehüpft, gegrölt und gesprungen. Zum Abschluss eine indische Stärkung und dann ab nach Hause. War schön!
zwei
CSD. Köln. Gestern. Nach einer kurzen Nacht aus den Federn gequält und uns zunächst mit der DB angelegt. Zusatztickets bis Köln als Ergänzung zu 'nem VRR-Monatsticket, nee, schon klar. Glück gehabt, dass kein Schaffner kam (gezahlt hätt' ich den Strafzettel aber ehnicht, immerhin hat uns das die Tante von der Bahn verkauft. Notiz an mich: Nächstes Mal beim Fragen Namen merken.) In Köln: Sonne. Sommer. De Zuch kütt. Früher oder später. Schöne Ecke ergattert und ...Leute geguckt. Sonnenbrand gekriegt und, Kind vom Land, das ich bin, über viel bunt und so gestaunt. How real is real und how normal is normal? Nee, das klingt jetzt engstirnig, soll's aber nicht sein. Nur - WAS ist normal? Ist es normal, weil alle es tun?
drei
Besorgt. Schwesterherz, Lästerschweinchen im Krankenhaus. Nichts Lebensbedrohliches, und dennoch, es ging ihr nicht gut. Bekommt man bei Auslieferung des Storchs als Eltern eigentlich irgendwelche Zusatz-Gene? Gene, die es einem ermöglichen auszuhalten, wenn's dem Kind nicht gut geht, wenn es Blut göbelt nach der OP oder sonstwie daneben ist? Oder ist das dann die schiere Notwendigkeit, die jeder aushalten kann, wenn er muss? Fragen über Fragen. Das Schlimmste ist überstanden, ein Glück. Bin dennoch froh, dass nicht ich große Schwester diejenige welche gewesen war. Weiß nicht, ob ich sowas kann....
vier
Auf geht's. Endspurt, Freitag, 18-21 Uhr. Statistik-Klausur. Uff.
pandora77 | 10.07.07 um 12:48 Uhr | Topic 'in eigener sache'
19
When you don't fit in, you become superhuman. You can feel everyone elss's eyes on you, stuck like Velcro. You can hear a whisper about you from a mile away. You can disappear, even when it looks like you're still standing right there. You can scream, ynd nobody hears a sound.
You become the mutant who fell into the vat of acid, the Joker who can't remove his mask, the bionic man who's missing all his limbs and none of his heart.
You are the thing that used to be normal, but that wa s so long ago, you can't even remember what it was like.
© Jodi Picoult - Nineteen Minutes
Ist es das, was den 17jährigen Peter dazu bewegt, eines schönen Tages mit zwei Pistolen und Gewehren bewaffnet, seine High-School zu stürmen und wahllos drauf los zu ballern? Und was hat Josie, die Peter noch aus dem Sandkasten kennt, wirklich gesehen?
Behutsam und einfühlsam entwirft Jodi Picoult ein detailliertes und komplexes Bild rund um neunzehn Minuten, die die Welt verändern.
You become the mutant who fell into the vat of acid, the Joker who can't remove his mask, the bionic man who's missing all his limbs and none of his heart.
You are the thing that used to be normal, but that wa s so long ago, you can't even remember what it was like.
© Jodi Picoult - Nineteen Minutes
Ist es das, was den 17jährigen Peter dazu bewegt, eines schönen Tages mit zwei Pistolen und Gewehren bewaffnet, seine High-School zu stürmen und wahllos drauf los zu ballern? Und was hat Josie, die Peter noch aus dem Sandkasten kennt, wirklich gesehen?
Behutsam und einfühlsam entwirft Jodi Picoult ein detailliertes und komplexes Bild rund um neunzehn Minuten, die die Welt verändern.
pandora77 | 10.07.07 um 12:05 Uhr | Topic 'randnotizen'
Dudumpson
indisch, irgendwie
Vegetarisches Gemüsecurry
Man nehme:
1-2 TL Öl
1 TL Kreuzkümmel
1 Zwiebel, klein gehackt
1 Zehe Knoblauch, gepresst
und erhitze das Öl in einem großen Topf, schmeiße Zwiebeln, Knoblauch und Kreuzkümmel hinein und lasse das Ganze 1-2 Minuten anbraten und dünsten.
Dann nehme man
1 Dose Tomaten
1 Dose Kokosmilch
1 EL ger. Coriander
1 getrocknete, gehackte Chilishote
1 cm frischen Ingwer
1 TL Kurkuma
und füge dies vorsichtig (spritzt sonst!) zu den bereits im Topf befindlichen Zutaten hinzu und rühre es gründlich unter. 5 Minuten köcheln lassen.
Daaaaannn gehen
1 Zucchini, in Scheiben geschnitten,
2 große Möhren, auch scheibchenweise
1 große Kartoffel, irgendwie klein halt
1 Dose Kichererbsen, abgetropft und abgewaschen
denselben Weg wie die anderen Ingredienzien.
20 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und was euch sonst noch so einfällt abschmecken. Reis dazu. Fertig.
Und lecker!
Man nehme:
1-2 TL Öl
1 TL Kreuzkümmel
1 Zwiebel, klein gehackt
1 Zehe Knoblauch, gepresst
und erhitze das Öl in einem großen Topf, schmeiße Zwiebeln, Knoblauch und Kreuzkümmel hinein und lasse das Ganze 1-2 Minuten anbraten und dünsten.
Dann nehme man
1 Dose Tomaten
1 Dose Kokosmilch
1 EL ger. Coriander
1 getrocknete, gehackte Chilishote
1 cm frischen Ingwer
1 TL Kurkuma
und füge dies vorsichtig (spritzt sonst!) zu den bereits im Topf befindlichen Zutaten hinzu und rühre es gründlich unter. 5 Minuten köcheln lassen.
Daaaaannn gehen
1 Zucchini, in Scheiben geschnitten,
2 große Möhren, auch scheibchenweise
1 große Kartoffel, irgendwie klein halt
1 Dose Kichererbsen, abgetropft und abgewaschen
denselben Weg wie die anderen Ingredienzien.
20 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und was euch sonst noch so einfällt abschmecken. Reis dazu. Fertig.
Und lecker!
pandora77 | 05.07.07 um 08:14 Uhr | Topic 'rezeptpflichtig'
vwl sucks
Beim Eingeben der URL auf der Suche nach Infos beginnen mit
"vwl.su"...
Cidre-Flasche öffnen und überlegen, wie sich die restlichen zwei der drei sperrigen Klausurbiester zähmen lassen.
"vwl.su"...
Cidre-Flasche öffnen und überlegen, wie sich die restlichen zwei der drei sperrigen Klausurbiester zähmen lassen.
pandora77 | 05.07.07 um 08:02 Uhr | Topic 'lernenlernenlernen'
Blogstrippen
Nichtsahnend sitze ich friedlich am PC vor den VWL-Unterlagen, als mich plötzlich etwas am Kopf trifft. Doing!
Acht zufällige Dinge über mich soll ich posten. Voilá:
1. Ich hasse Butter unter Nutella.
2. Ich lese locker 2-3 Bücher in der Woche, wenn man mich lässt.
3. Wenn jemand krank wird in meinem engsten "Dunstkreis", schiebe ich absolute Panik.
4. Wenn ich aus dem Urlaub heimkomme, putze und sauge ich erstmal die ganze Wohnung - egal, ob sie dreckig ist oder nicht. (Wäre ich ein Hund, würde ich wohl erstmal in jede Ecke pinkeln - Revier markieren, ich bin wieder da, oder so. Bin aber zum Glück kein Hund und putze deshalb nur.)
5. Ich mag Fussball.
6. Meine Katze steht auf Gummis, mein Kater auf Plastik.
7. Meine "interne Messlatte" hängt immer zu hoch.
8. Ich bin die älteste Schwester.
Amy hat's geworfen, und ich werfe es weiter an Citizen, Aurora, Ella, Ole, Frau Pommesrot, Emily, Seelchen und Frau Ramirez.
Acht zufällige Dinge über mich soll ich posten. Voilá:
1. Ich hasse Butter unter Nutella.
2. Ich lese locker 2-3 Bücher in der Woche, wenn man mich lässt.
3. Wenn jemand krank wird in meinem engsten "Dunstkreis", schiebe ich absolute Panik.
4. Wenn ich aus dem Urlaub heimkomme, putze und sauge ich erstmal die ganze Wohnung - egal, ob sie dreckig ist oder nicht. (Wäre ich ein Hund, würde ich wohl erstmal in jede Ecke pinkeln - Revier markieren, ich bin wieder da, oder so. Bin aber zum Glück kein Hund und putze deshalb nur.)
5. Ich mag Fussball.
6. Meine Katze steht auf Gummis, mein Kater auf Plastik.
7. Meine "interne Messlatte" hängt immer zu hoch.
8. Ich bin die älteste Schwester.
Amy hat's geworfen, und ich werfe es weiter an Citizen, Aurora, Ella, Ole, Frau Pommesrot, Emily, Seelchen und Frau Ramirez.
pandora77 | 05.07.07 um 12:56 Uhr | Topic 'herdentrieb'
so sehe ich das
das leben ist... wie eine heiße Kartoffel. Verdammt lecker. Und verdammt heiß.
sterben müssen heißt... das ultimative Loslassen
menschen können...einfach erstaunlich sein!
menschen sollten...menschlich sein.
die welt braucht...mehr Menschen, die für etwas einstehen.
das wichtigste im leben ist...an etwas zu glauben.
unwichtig ist...Geld.
vergangenheit ist...das, was mich heute ausmacht.
zukunft bedeutet...Weiterentwicklung.
zeit ist...kostbar.
liebe ist...das Gefühl, angekommen zu sein.
freunde haben ist...unverzichtbar.
glück ist...nur ein Moment.
gefühle sind...der Puls des Lebens.
konflikte bedeuten...nicht das Aus.
hoffnung ist...Antrieb.
glauben können ist...eine Frage des Geistes.
träume sind...unbewusste Gedanken.
veränderung bedeutet...Notwendigkeit.
stagnation bedeutet...Rückwärtsgehen.
ich brauche...Dich.
angst habe ich vor...Verlust.
mut bedeutet...über den eigenen Schatten zu springen.
das allerschwerste ist...Panik auszuhalten.
es ist so leicht...die Kontrolle zu verlieren.
verlieren bedeutet...jetzt erst recht.
gewinnen heißt...jemand anders hat verloren.
perfekt sein bedeutet...kein Mensch mehr zu sein.
versagen bedeutet...nicht gut genug zu sein.
verlust ist...die Hölle.
schmerz ist...eine Form des Spürens.
arbeiten bedeutet...mitten im Leben zu stehen.
geld bedeutet...sich lebensnotwendige Dinge kaufen zu können.
leistung ist...Arbeit pro Zeit.
stärke ist...loslassen und aushalten zu können.
phantasie kann...beflügeln.
kreativität ist...spontan.
menschen, die andere nach ihrem bild formen wollen...sollten keine Psychotherapeuten werden.
gesundheit für meine lieben...geht über alles.
gerechtigkeit...hat nichts mit Recht zu tun.
unerreichbares...nährt Wünsche.
mein gefühlsleben...ist einigermaßen ausgeglichen.
Aufgesammelt bei Emily und ausgelegt für jeden, der's auch mitnehmen mag.
sterben müssen heißt... das ultimative Loslassen
menschen können...einfach erstaunlich sein!
menschen sollten...menschlich sein.
die welt braucht...mehr Menschen, die für etwas einstehen.
das wichtigste im leben ist...an etwas zu glauben.
unwichtig ist...Geld.
vergangenheit ist...das, was mich heute ausmacht.
zukunft bedeutet...Weiterentwicklung.
zeit ist...kostbar.
liebe ist...das Gefühl, angekommen zu sein.
freunde haben ist...unverzichtbar.
glück ist...nur ein Moment.
gefühle sind...der Puls des Lebens.
konflikte bedeuten...nicht das Aus.
hoffnung ist...Antrieb.
glauben können ist...eine Frage des Geistes.
träume sind...unbewusste Gedanken.
veränderung bedeutet...Notwendigkeit.
stagnation bedeutet...Rückwärtsgehen.
ich brauche...Dich.
angst habe ich vor...Verlust.
mut bedeutet...über den eigenen Schatten zu springen.
das allerschwerste ist...Panik auszuhalten.
es ist so leicht...die Kontrolle zu verlieren.
verlieren bedeutet...jetzt erst recht.
gewinnen heißt...jemand anders hat verloren.
perfekt sein bedeutet...kein Mensch mehr zu sein.
versagen bedeutet...nicht gut genug zu sein.
verlust ist...die Hölle.
schmerz ist...eine Form des Spürens.
arbeiten bedeutet...mitten im Leben zu stehen.
geld bedeutet...sich lebensnotwendige Dinge kaufen zu können.
leistung ist...Arbeit pro Zeit.
stärke ist...loslassen und aushalten zu können.
phantasie kann...beflügeln.
kreativität ist...spontan.
menschen, die andere nach ihrem bild formen wollen...sollten keine Psychotherapeuten werden.
gesundheit für meine lieben...geht über alles.
gerechtigkeit...hat nichts mit Recht zu tun.
unerreichbares...nährt Wünsche.
mein gefühlsleben...ist einigermaßen ausgeglichen.
Aufgesammelt bei Emily und ausgelegt für jeden, der's auch mitnehmen mag.
pandora77 | 05.07.07 um 12:53 Uhr | Topic 'herdentrieb'
Heidelbeermarmelade
"Geht es nur darum?"
"Willst Du mit ihm etwa Heidelbeermarmelade einmachen, oder was?"
ZDF, gerade eben: Meine böse Freundin. Schön atmosphärisch dichter Film über eine Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die sich in äußerst merkwürdiges gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis verstricken, bis das Ganze irgendwann kippt. Was halt so möglich ist...mankennt kannte das ja.
War auf jedenfall sehenswert, der Film.
"Willst Du mit ihm etwa Heidelbeermarmelade einmachen, oder was?"
ZDF, gerade eben: Meine böse Freundin. Schön atmosphärisch dichter Film über eine Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die sich in äußerst merkwürdiges gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis verstricken, bis das Ganze irgendwann kippt. Was halt so möglich ist...man
War auf jedenfall sehenswert, der Film.
reminiszenzen
Es irritiert mich, dass jedesmal, wenn ich vor die Tür gehe, da draußen eben jenes grüne ExAuto steht, in dem ich einst etliche Strecken zurückzulegen pflegte.
pandora77 | 04.07.07 um 11:45 Uhr | Topic 'in eigener sache'
glas, klar.
Fensterputzen.
Mir ist nach Fensterputzen. Wenn ich rausschaue, schaue ich kaum noch raus, sondern der Blick gleitet hinab an einem zartbraunen Fleckenteppich aus verregneten Wetterresten.
Ist das sehr bescheuert, nachts, um zehn?
Mir ist nach Fensterputzen. Wenn ich rausschaue, schaue ich kaum noch raus, sondern der Blick gleitet hinab an einem zartbraunen Fleckenteppich aus verregneten Wetterresten.
Ist das sehr bescheuert, nachts, um zehn?
pandora77 | 03.07.07 um 11:49 Uhr | Topic 'randnotizen'
Flugzeit
"Fasten your seat-belts, schaunse nochmal aus dem Fenster und bereiten sich dann bitte behutsam vor auf die Landung, die da kommt. Uuund wuuusch, isses vorbei, eine Woche Urlaub wie im Flug, wo ist sie hin, die Zeit? Sie knirscht zwischen den Zähnen und unter den Zehen, aber wir sind zäh und sehen....ja, was? Höhenrausch und Schwindelgefühle, eine, zwei kleine Turbulenzen, der Saft schwappt, schnell, einen Lappen, und alles ist wieder gut.
Nun bin ich wieder hier, mittendrin im Alltag *sooooifz*, im Ruhrgebiet *aaaaaaah*, nach einem tollen Wochenende *uuuuui* (Stadtfest in DU, Superwetter, Supertramp und dann noch ein Supersonntagsspectaculum in der Stadt, die DO erstrahlet in schwarz-gelb *brrr*, na ja, ab August wieder, gestern ja nicht) und ab heute voll in den Seilen, miterstletzten Klimmzügen zur Klausurvorbereitung. VWL, VGR, *brrrr*, und IS-LM. LMAA, fällt mir dazu ein, ach weh.
Nun bin ich wieder hier, mittendrin im Alltag *sooooifz*, im Ruhrgebiet *aaaaaaah*, nach einem tollen Wochenende *uuuuui* (Stadtfest in DU, Superwetter, Supertramp und dann noch ein Supersonntagsspectaculum in der Stadt, die DO erstrahlet in schwarz-gelb *brrr*, na ja, ab August wieder, gestern ja nicht) und ab heute voll in den Seilen, mit
pandora77 | 02.07.07 um 10:55 Uhr | Topic 'randnotizen'
zurück in alte verhaltensmuster, ausschalten, was nicht auszuhalten ist, bevor der wahnsinn zugreift und das gefühl, all das soeben unverdient gewonnene unverhofft an eine laune von ichweissnichtwas zu verlieren. wie gewonnen, so zeronnen, so wenig das eine verdient war, so logisch das andere als konsequenz. leben mit ständiger verlustangst und dazwischen nurmehr aggression über das eigene unvermögen, irgendetwas dauerhaft zu behalten, erhalten. zu blöd, zu dumm oder vielleicht sind wir schlichtweg nicht dafür gemacht, uns an Dauerhaftem festzuhalten? nur, wenn nicht daran, woran denn dann? Heute mal wieder ganz besonders schlimm, tränenüberströmt verzweifelnd um sich, auf sich schlagend, um nicht länger fühlen zu müssen, was eh den bach runtergeht. fleischgewordener pessimismus, und alte verhaltensmuster drohen durchzuschlagen. keiner da, der ein stopschild hält, keiner, der sagt, es ist gut, es ist okay, hör auf, Dich zu zerfleischen. Das muss ich selber tun, aber, Märchenstunde und Hoffnung, und vielleicht ist da doch noch wer. Oder auch nicht. Tilt.
pandora77 | 30.06.07 um 03:36 Uhr | Topic 'in eigener sache'
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