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Waaaaah.
Unbelievable.
Was'n das jetzt???!!!???
Zu schnell? Zu viel? Weiß nicht. Bin neugierig. Auf Möglicheiten. Werde die alten Dinger hier aus nehmen. Drüben.
Was'n das jetzt???!!!???
Zu schnell? Zu viel? Weiß nicht. Bin neugierig. Auf Möglicheiten. Werde die alten Dinger hier aus nehmen. Drüben.
Schnee. Still.
Und als ich nach Hause komme, nach dieser ersten "alleinen" Nacht im Pulp, fängt es leise an zu schneien, immer stärker, dass es fast etwas Hypnotisches hat, wir, das Dudumobil und ich auf der Autobahn. Als ob man in einen Sternenhimmel führe, so rasen die Eiskristallflocken rasend sachte in meine Augen, bis wir die richtige Abfahrt nehmen und die Straße zu meiner Tür unberührt von Schritten vor mir liegt.
Alles weiß. Alles stil. Alles meins.
Alles weiß. Alles stil. Alles meins.
pandora77 | 02.01.09 um 02:16 Uhr | Topic 'in eigener sache'
Brunch.
Spontan Einladung zum Brunch von alten Freunden.
Hat mich sehr gefreut. Werde dann jetzt mal los.
Hilft ja nix, hier rumzutrauern, selbst wenn mich die Mail gerade sehr berührt hat.
Aber....warum soll ich auf ein Zurück warten, dass eh nicht erwünscht ist? (Mist, ich rechtfertige mich schon wieder).
Jetzt bitte....tadaaaa.....ein Arschtritt. Danke. Tschakka.
Hat mich sehr gefreut. Werde dann jetzt mal los.
Hilft ja nix, hier rumzutrauern, selbst wenn mich die Mail gerade sehr berührt hat.
Aber....warum soll ich auf ein Zurück warten, dass eh nicht erwünscht ist? (Mist, ich rechtfertige mich schon wieder).
Jetzt bitte....tadaaaa.....ein Arschtritt. Danke. Tschakka.
pandora77 | 01.01.09 um 03:14 Uhr | Topic 'in eigener sache'
Fluss.
Okay, Du hast recht: Dass es mich NICHT beeinflusst, stimmt nicht. Sonst würde ich mir nicht schon wieder die schlaflose Nacht hier um die Ohren schlagen. Mich ablenken.
Für Tränen reicht es grade nicht mehr.
Ein wenig...Ungläubigkeit ist dabei. Die mir nicht zusteht. Okay, bin's selber schuld. Hätte AUCH rausgehen und feiern sollen. War mir nicht nach, der Schritt vor die Tür und das beinahe-Heulen im Supermarkt haben gereicht. Labil.
Jetzt: Anders. Ärgert mich, dass ich hier gesesssen habe, trauere, mir die Augen zwischendurch aus den Höhlen geheult habe. Gut, jeder ist anders. Meinen Stop-Knopf gedrückt.
Hoffe auf die Energie morgen. Das jetzt-erst-recht-Gefühl. Will, dass auch MEIN Leben weitergeht, wenn es schon kein Zurück mehr gibt. Will weitermachen, so schnell es geht, damit am Ende nur noch die guten Erinnerungen bleiben.
Hach, und wie mich das alles beeinflusst. Und Berlin, ja, Berlin, da würde ich echt gerne mal hinfahren. Solche Gespräche tun einfach sehr sehr gut.
Für Tränen reicht es grade nicht mehr.
Ein wenig...Ungläubigkeit ist dabei. Die mir nicht zusteht. Okay, bin's selber schuld. Hätte AUCH rausgehen und feiern sollen. War mir nicht nach, der Schritt vor die Tür und das beinahe-Heulen im Supermarkt haben gereicht. Labil.
Jetzt: Anders. Ärgert mich, dass ich hier gesesssen habe, trauere, mir die Augen zwischendurch aus den Höhlen geheult habe. Gut, jeder ist anders. Meinen Stop-Knopf gedrückt.
Hoffe auf die Energie morgen. Das jetzt-erst-recht-Gefühl. Will, dass auch MEIN Leben weitergeht, wenn es schon kein Zurück mehr gibt. Will weitermachen, so schnell es geht, damit am Ende nur noch die guten Erinnerungen bleiben.
Hach, und wie mich das alles beeinflusst. Und Berlin, ja, Berlin, da würde ich echt gerne mal hinfahren. Solche Gespräche tun einfach sehr sehr gut.
pandora77 | 01.01.09 um 05:08 Uhr | Topic 'in eigener sache'
Willkommen.
Das war also 2008.
Willkommen, 2009. Und wen oder was auch immer Du mit Dir bringst.
Willkommen, 2009. Und wen oder was auch immer Du mit Dir bringst.
pandora77 | 01.01.09 um 02:05 Uhr | Topic 'randnotizen'
Surreal. Und danke.
Das allererste Silvester überhaupt, das ich alleine verbringe.
Surreal.
Andererseits wüsste ich niemandem, bei dem ich besser aufgehoben bin und sein darf, als bei mir.
Das andere zählt ja nicht mehr leider.
Die Neujahrs-SMS muss ich mir auf jeden Fall verbieten, aufgrund der Schmerzen, die eine Nicht-Antwort hervorrufen würden. Wenn ich eine bekomme, antworte ich. Sonst eben nicht. Die guten Wünsche sind trotzdem noch vorhanden. Will kein böses Blut. Wünsche mir einen freundlichen Umgang. Irgendwann. Später.
Vielleicht reicht mir ja wenigstens ein Nachbar ein Taschentuch, wenn ich nachher mit dem Sekt in der Hand auf der Straße anfange zu flennen. Ich will das neue Jahr DENNOCH sehen, ich will es begrüßen und mit offenen Augen und Armen empfangen. Jetzt erst recht!
Amen.
Euch da draußen allen viel Gesundheit, Rückgrat, Halt und Frohsinn im neuen Jahr. Danke, dass ihr mit mir hier wart.
Surreal.
Andererseits wüsste ich niemandem, bei dem ich besser aufgehoben bin und sein darf, als bei mir.
Das andere zählt ja nicht mehr leider.
Die Neujahrs-SMS muss ich mir auf jeden Fall verbieten, aufgrund der Schmerzen, die eine Nicht-Antwort hervorrufen würden. Wenn ich eine bekomme, antworte ich. Sonst eben nicht. Die guten Wünsche sind trotzdem noch vorhanden. Will kein böses Blut. Wünsche mir einen freundlichen Umgang. Irgendwann. Später.
Vielleicht reicht mir ja wenigstens ein Nachbar ein Taschentuch, wenn ich nachher mit dem Sekt in der Hand auf der Straße anfange zu flennen. Ich will das neue Jahr DENNOCH sehen, ich will es begrüßen und mit offenen Augen und Armen empfangen. Jetzt erst recht!
Amen.
Euch da draußen allen viel Gesundheit, Rückgrat, Halt und Frohsinn im neuen Jahr. Danke, dass ihr mit mir hier wart.
pandora77 | 31.12.08 um 11:29 Uhr | Topic 'randnotizen'
Contenance, bitte.
Kaum fällt sind Einkaufstüte und ich hinter der Wohnungstür verschwunden, fließen die Tränen. Es hört gar nicht mehr auf.
pandora77 | 31.12.08 um 06:49 Uhr | Topic 'das verflixte naehkaestchen'
Drei.
Es erstaunt mich immer wieder, wie wenig "Nie wieder" in das menschliche Geisteskorsett passt.
pandora77 | 31.12.08 um 03:21 Uhr | Topic 'randnotizen'
Mauern.

Wechselbad der Gefühle.
Als ich oben stand, befürchtete ich es schon. Manchmal ist rät der Kopf dem Bauch eben doch schlauer als das Herz. Das ohnehin hin ist. Jetzt grade.
Kopf -> Mauer. Tür in meinem Gesicht, Trauer lässt sich nicht vorwegnehmen. Wie ich das Jetzt und Hier hasse, wie ich das Ende hasse und den Neuanfang herbeisehne, wohlwissend, dass nichts auf glühender Asche erbaut werden sollte. Und bis dahin....will ich nix fühlen. Geht aber nicht. Die sind stärker als ich. Alles vermissen hilft nix. Du musst da jetzt durch. Mit Gebrüll und Geschrei und Geh-Weg.
pandora77 | 31.12.08 um 02:51 Uhr | Topic 'das verflixte naehkaestchen'
Hoffnungslos
Hoffnung war doch keine Kakerlake.
Und der Quatsch von wegen "beim ersten Mal tut's noch weh, beim zweiten Mal nicht mehr so sehr" ist völliger Quatsch.
Dafür kann die Wunde jetzt vielleicht heilen. Wenn die Trauer nachlässt und ich euch mit den nächsten dreiundzwölfzig Einträgen die Ohren vollgeheult habe. Sorry.
Und der Quatsch von wegen "beim ersten Mal tut's noch weh, beim zweiten Mal nicht mehr so sehr" ist völliger Quatsch.
Dafür kann die Wunde jetzt vielleicht heilen. Wenn die Trauer nachlässt und ich euch mit den nächsten dreiundzwölfzig Einträgen die Ohren vollgeheult habe. Sorry.
pandora77 | 31.12.08 um 12:42 Uhr | Topic 'das verflixte naehkaestchen'
::: not available :::
Hoffnung ist eine Kakerlake.
2008. (Verp*** Dich.)
Haare länger oder kürzer?
Länger. Halblang jetzt.
Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Aber wieder deutlich auf dem Weg nach unten. (Ein Gutes muss das Ganze ja haben...)
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Auf jeden Fall nicht weitsichtiger.
Die gefährlichste Unternehmung?
Der 13.12. und seine Folgen.
Die teuerste Anschaffung?
Nicht meine: Die neue Kupplung.
Das leckerste Essen?
Sushi.
Das leckerste Getränk?
Ein guter Rotwein aus jener Garage.
Das beeindruckenste Buch?
Ein beeindruckendster Satz: in Cody MacFadyen's 'The Face Of Death'.
Der ergreifendste Film?
Things We Lost In The Fire.
Der Song des Jahres 2008?
Jetzt: Wieder mal: Archive - Again. Sonst: Viel Neil. Viel Stoppok.
Das schönste Erlebnis?
Der Urlaub an der Nordsee.
Die meiste Zeit verbracht mit...?
dem Studium.
Die schönste Zeit verbracht mit...?
den Füßen im Meer und dem Mann an meiner Seite.
Vorherrschendes Gefühl 2008?
Ungewissheit.
2008 zum ersten Mal getan?
Das zweite Studium erfolgreich zu beenden.
2008 nach langer Zeit wieder getan?
Krank geworden.
2008 leider nicht getan?
Den alten Affen Angst ein für alle Mal besiegt.
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
~ den 13.12. und 23.12.
~ die Heftigkeit, mit der meine Angst mit mir spielt
~ die Absage/den Aufschub in W****n
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
mir und uns noch eine Chance zu geben.
Erfolgreich gewesen?
Ich weiß es nicht. Funkstille, die ich nicht deuten kann. Nein.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Mich zumindest für kurze Zeit fest- und zusammenzuhalten, als alles auseinanderbröselte.
Was ich mir für 2009 wünsche?
Gewissheit und Liebe.
2008 war mit 1 Wort...?
nicht wiederholungsbedürftig.
Länger. Halblang jetzt.
Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Aber wieder deutlich auf dem Weg nach unten. (Ein Gutes muss das Ganze ja haben...)
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Auf jeden Fall nicht weitsichtiger.
Die gefährlichste Unternehmung?
Der 13.12. und seine Folgen.
Die teuerste Anschaffung?
Nicht meine: Die neue Kupplung.
Das leckerste Essen?
Sushi.
Das leckerste Getränk?
Ein guter Rotwein aus jener Garage.
Das beeindruckenste Buch?
Ein beeindruckendster Satz: in Cody MacFadyen's 'The Face Of Death'.
Der ergreifendste Film?
Things We Lost In The Fire.
Der Song des Jahres 2008?
Jetzt: Wieder mal: Archive - Again. Sonst: Viel Neil. Viel Stoppok.
Das schönste Erlebnis?
Der Urlaub an der Nordsee.
Die meiste Zeit verbracht mit...?
dem Studium.
Die schönste Zeit verbracht mit...?
den Füßen im Meer und dem Mann an meiner Seite.
Vorherrschendes Gefühl 2008?
Ungewissheit.
2008 zum ersten Mal getan?
Das zweite Studium erfolgreich zu beenden.
2008 nach langer Zeit wieder getan?
Krank geworden.
2008 leider nicht getan?
Den alten Affen Angst ein für alle Mal besiegt.
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
~ den 13.12. und 23.12.
~ die Heftigkeit, mit der meine Angst mit mir spielt
~ die Absage/den Aufschub in W****n
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
mir und uns noch eine Chance zu geben.
Erfolgreich gewesen?
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Mich zumindest für kurze Zeit fest- und zusammenzuhalten, als alles auseinanderbröselte.
Was ich mir für 2009 wünsche?
Gewissheit und Liebe.
2008 war mit 1 Wort...?
nicht wiederholungsbedürftig.
pandora77 | 27.12.08 um 03:20 Uhr | Topic 'randnotizen'
Un.Gesagt.
"....und Du mir nicht."
Notiz an mich selbst: Lass das mit dem smsen. Das haste jetzt davon. Selten war Schweigen deutlicher.
Notiz an mich selbst: Lass das mit dem smsen. Das haste jetzt davon. Selten war Schweigen deutlicher.
Mal. Was. Anderes.
Tröstlich: Sich im Dunkeln blind durch Räume und Flure, die man schon immer kennt, tasten zu können, um die Großeltern nicht zu wecken.
Erstaunlich: Freundschaft. Das Gefühl, eine richtig gute Freundin gefunden zu haben. Auch wenn der Kontakt vorher schon bestand, so ist es jetzt besser denn je.
Fraglich: Heidelberg. Oder Mannheim? Und wann? Raus, raus, Hauptsache, raus. Solange die Beine tragen.
Erstaunlich: Freundschaft. Das Gefühl, eine richtig gute Freundin gefunden zu haben. Auch wenn der Kontakt vorher schon bestand, so ist es jetzt besser denn je.
Fraglich: Heidelberg. Oder Mannheim? Und wann? Raus, raus, Hauptsache, raus. Solange die Beine tragen.
pandora77 | 27.12.08 um 01:02 Uhr | Topic 'randnotizen'
Eine Rose. Ist eine Rose.
Lieber Otto,
wenn ich aushalten könnte, was mich dazu bringt, kaum auszuhalten, was das Nicht-Aushalten-Können hervorgebracht hat, dann, ja dann könnte ich vermutlich auch aushalten, was nach dem Nicht-Aushalten aus uns geworden ist.
Deine Siri
wenn ich aushalten könnte, was mich dazu bringt, kaum auszuhalten, was das Nicht-Aushalten-Können hervorgebracht hat, dann, ja dann könnte ich vermutlich auch aushalten, was nach dem Nicht-Aushalten aus uns geworden ist.
Deine Siri
Dort. Und. Hier.
Ist jemand da, wenn dein Flügel bricht
der ihn für dich schient, der dich beschützt
der für dich wacht, dich auf Wolken trägt
für dich die Sterne zählt, wenn du schläfst
der ihn für dich schient, der dich beschützt
der für dich wacht, dich auf Wolken trägt
für dich die Sterne zählt, wenn du schläfst
Jetzt bin ich hier.
Und Du nicht.
Alles tut weh.
Jede Ecke, die ich sehe, schmerzt, weil ich nicht mehr weiß, wie alles ohne Dich und vor Dir aussah.
pandora77 | 26.12.08 um 08:36 Uhr | Topic 'in eigener sache'
::: not available :::
Immunsystem völlig am Boden. Eine ausgewachsene Angina. Schon wieder Antibiotika. Kein Wunder bei allem.
pandora77 | 26.12.08 um 12:42 Uhr
Alles. Ausgekotzt.
Heftig. Sauer. Und dennoch hätte ich stundenlang weitermachen können. Einfach nur kotzen, was das Zeugs hält, soviel, wie man raushaben möchte, war nie jemals drin. Und dann wieder das in der Luft hängen, das nicht wissen, den ganzen Körper beeinflusst. Insdisponiert ist praktisch und sinnvoll, wenn's um Sein oder nicht Sein geht. Hab' ich wolh immer die unpässlichen Momente abgespasst. Wer sagt, dass ich pässlich bin, wenn er es ist - niemand, sein *unpässlich" schlägt bei Skat minnigens, wenn noch nicht gar mehr. Hilfe. Hilfe. Hilfe, Mama, komm her, halt mich fest, fester, verlach mich nicht und lass Deine Vernunftargumente irgendwo stecken. Danke.
pandora77 | 25.12.08 um 09:11 Uhr
Danke.
Danke für ein aufbauendes, ergiebiges, mutmachendes, vor dem Wahnsinn rettendes Gespräch. Danke.
pandora77 | 25.12.08 um 06:31 Uhr | Topic 'in eigener sache'
::: nur ein wort...bitte.::::
EIn Betteleintrag. Megaoberpeinlich. Auf Knien mit dem Zahnfleisch jedes Sandkorn auf dem schröbbigen Mauso..äh....Linoleum entfernen.
Andere Seelen da draußen? AIM, ICQ, Telefonat. Völlig egal. Bitte melden. Hilfe. Wer nordet mich ein. Die Telefeonseelsorge hat grad' keine Zeit. (Mann ich schäm mich für diesen Aufuf....)) Trotzdem. Danke.
Andere Seelen da draußen? AIM, ICQ, Telefonat. Völlig egal. Bitte melden. Hilfe. Wer nordet mich ein. Die Telefeonseelsorge hat grad' keine Zeit. (Mann ich schäm mich für diesen Aufuf....)) Trotzdem. Danke.
pandora77 | 25.12.08 um 04:53 Uhr | Topic 'randnotizen'
::: not available :::
Ich weine, wenn ich Stoppok höre, weil ich daran denke, wie wir gemeinsam im Takt schaukelnd inbrünstig mitsangen. Ich weine, wenn ich den Rhein sehe, weil ich daran denke, wie wir abends am Fluss eine Runde drehten, um ans Lagerfeuer zurückzukehren, die Gitarre schwingend und beseelt die Nacht begrüßend. Ich weine, wenn ich an Sushi denke, weil Sushi ganz und gar unseres war und wir jeden Sushi-Laden im näheren und weiteren Umkreis getestet haben und testen wollten. Ich weine, wenn ich ein letztes oder vorletztes Mal Lieder auf der Gitarre spiele, die nicht meine ist und hoffe, dass manche meiner Tränen im Holz stecken bleiben, als Erinnerung, bevor ich nicht mehr bin als Schall und Rauch. Ich weine, wenn ich die See sehe und all die Orte, die wir zusammen sahen, an jeder Ecke eine Erinnerung und die Gewissheit, dass keine Ecke mehr die Ecke sein wird, die sie mal war. Ich weine, wenn meine Familie sich abschätzig äußert, weil sie nicht wissen, wie es ist zwischen uns, dass zwischen all den schlechten Zeiten der letzten Wochen auch gute waren, sie tun mir weh, und sie wissen es nicht. Ich weine, wenn ich in den Park gehe, die Eisbahn sehe, auf denen wir erst neulich noch unsere zweiten Gehversuche unternahmen, die, ohne Sturz, mehr versprachen als die Gegenwart hergibt. Ich weine, wenn ich zum an gestern denke, beschämt und bestürzt über die Macht dieses beschissenen Drecksviechs und voller Wut und Enttäuschung, nicht gehalten zu werden, wenn ich selbst nicht in der Lage bin zu halten. Ich weine, weil wieder mal Krankheit Gefühle schlägt, die eigenen und die der anderen.
Ich weine, weil wir nicht das "Glück gefunden" haben und all die schönen Bilder und Geschichten vor Augen führen, wieviel wir nicht gewonnen, gewagt, sondern verloren haben. Ich weine, weil ich keinen Ausweg, keine Lösung sehe, weil vor mir nichts ist als eine graue, dichte, dreckige und salzige Wand, die anzuschauen körperliche Schmerzen bereitet.
Ich weine, weil wir nicht das "Glück gefunden" haben und all die schönen Bilder und Geschichten vor Augen führen, wieviel wir nicht gewonnen, gewagt, sondern verloren haben. Ich weine, weil ich keinen Ausweg, keine Lösung sehe, weil vor mir nichts ist als eine graue, dichte, dreckige und salzige Wand, die anzuschauen körperliche Schmerzen bereitet.
pandora77 | 25.12.08 um 01:58 Uhr | Topic 'in eigener sache'
Transmission. Lost.
::: biep. biep. biiieeep. biiieeeep. bieeeepbieebpbiiiepbiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeep :::
Und dann wunderst Du Dich, wenn Du WIRKLICH ins Leere funkst. Oh, wie gut ich das Gefühl noch kenne.
Und dann wunderst Du Dich, wenn Du WIRKLICH ins Leere funkst. Oh, wie gut ich das Gefühl noch kenne.
pandora77 | 25.12.08 um 01:36 Uhr | Topic 'in eigener sache'
::: not available :::
Weinhhnachten 2008. Der Tippfehler endlich mal gerechtfertigt.
Den ganzen Tag die Fassung gewahrt und das ekelig nagende Gefühl im Bauch, so gut es ging, ignoriert.
Meine Familie ahnt nicht, wie's da drinnen aussieht. Trotzdem den Tag über einigermaßen verbracht, zeitweise sowas ähnliches wie ruhig gefühlt. Im Hinterkopf kreischen die letzten Tage, on-off-on-off, Haltlosigkeit greift um sich. Vielleicht hat er recht, wenn er sagt, wir zerfleischen uns nur. Habe sogar Angst, zum Telefon zu greifen, habe Furcht, noch kaputter zu gehen als ohnehin alles da drinnen schon kaputt ist. Und umgekehrt sieht's wahrscheinlich nicht anders aus. Wann hört das endlich auf, so weh zu tun???
Den ganzen Tag die Fassung gewahrt und das ekelig nagende Gefühl im Bauch, so gut es ging, ignoriert.
Meine Familie ahnt nicht, wie's da drinnen aussieht. Trotzdem den Tag über einigermaßen verbracht, zeitweise sowas ähnliches wie ruhig gefühlt. Im Hinterkopf kreischen die letzten Tage, on-off-on-off, Haltlosigkeit greift um sich. Vielleicht hat er recht, wenn er sagt, wir zerfleischen uns nur. Habe sogar Angst, zum Telefon zu greifen, habe Furcht, noch kaputter zu gehen als ohnehin alles da drinnen schon kaputt ist. Und umgekehrt sieht's wahrscheinlich nicht anders aus. Wann hört das endlich auf, so weh zu tun???
pandora77 | 25.12.08 um 12:02 Uhr | Topic 'das verflixte naehkaestchen'
Bloggertreffen.Konkretisierung.
Ich würde gerne Ende Januar/Anfang Februar ein Bloggertreffen in Essen oder Duisburg machen.
Wenn Duisburg, dann wär's wohl der Finkenkrug auf'm Sternbuschweg. Für Essen könnte ich mir das Jetzt&Hier in Frohnhausen vorstellen.
Interesse? Ich sammel mal.
Terminvorschläge: 24. 01.09, 31.01.09 oder 07.02.09.
Wer Interesse hat, bitte mal kurz melden. Gerne auch per mail.
[mail|| duduismus >> de]
Wenn Duisburg, dann wär's wohl der Finkenkrug auf'm Sternbuschweg. Für Essen könnte ich mir das Jetzt&Hier in Frohnhausen vorstellen.
Interesse? Ich sammel mal.
Terminvorschläge: 24. 01.09, 31.01.09 oder 07.02.09.
Wer Interesse hat, bitte mal kurz melden. Gerne auch per mail.
[mail|| duduismus >> de]
pandora77 | 24.12.08 um 03:46 Uhr | Topic 'Bloggertreffen.Ruhrgebiet.'
Rohe. Weihnachten.
Frohe Weinachten euch allen.
Mögen eure Tage besser verlaufen als die hiesigen.
Mögen eure Tage besser verlaufen als die hiesigen.
pandora77 | 24.12.08 um 02:45 Uhr | Topic 'randnotizen'
Heul.Sam.
Was passiert hier grad?
Hab' ihn weggeschickt. Hab' das nicht mehr ausgehalten, diese Panik, das beschissene Drecksviech, kann's nicht beschreiben.
In dem Moment, in dem es mich anfällt, bin ich bereit, alles zu tun, damit DAS Gefühl aufhört. Wirklich alles. Normalerweise, wenn sonst und drumrum alles gut läuft, schaffe ich es hin und wieder, der Panik entgegenzustehen, bleibe standhaft, wenn auch wackelig.
Unter den momentanen Umständen keine Chance.
Die Weihnachtsausladung. Die Enge. Das Beziehungsende eine Woche zurück und ein ambivalenter Neuanfang. Die letzten schönen Tage. Und jetzt auch noch Krankheit.
Völliger Zusammenbruch heute mittag, so schlimm, wie ich es lang nicht erlebt habe. Der Ausblick auf noch einige solcher Tage ist der blanke Horror. Deshalb hab' ich Schluss gemacht, nicht endgültig, aber er ist gefahren, und vielleicht sehen wir uns in ein paar Tagen wieder. Fühl mich wie der letzte Arsch, weil ich meinen kranken Partner wegschicke, statt ihn zu betüddeln, zu umsorgen. Ich weiß, dass mein Verhalten ihn verletzt. Um ihn nicht zu verletzen, muss ich aushalten. Lernen, meine Verletzung zu ertragen. Zu verstehen. Und irgendwann zu heilen.
Hab' ihn weggeschickt. Hab' das nicht mehr ausgehalten, diese Panik, das beschissene Drecksviech, kann's nicht beschreiben.
In dem Moment, in dem es mich anfällt, bin ich bereit, alles zu tun, damit DAS Gefühl aufhört. Wirklich alles. Normalerweise, wenn sonst und drumrum alles gut läuft, schaffe ich es hin und wieder, der Panik entgegenzustehen, bleibe standhaft, wenn auch wackelig.
Unter den momentanen Umständen keine Chance.
Die Weihnachtsausladung. Die Enge. Das Beziehungsende eine Woche zurück und ein ambivalenter Neuanfang. Die letzten schönen Tage. Und jetzt auch noch Krankheit.
Völliger Zusammenbruch heute mittag, so schlimm, wie ich es lang nicht erlebt habe. Der Ausblick auf noch einige solcher Tage ist der blanke Horror. Deshalb hab' ich Schluss gemacht, nicht endgültig, aber er ist gefahren, und vielleicht sehen wir uns in ein paar Tagen wieder. Fühl mich wie der letzte Arsch, weil ich meinen kranken Partner wegschicke, statt ihn zu betüddeln, zu umsorgen. Ich weiß, dass mein Verhalten ihn verletzt. Um ihn nicht zu verletzen, muss ich aushalten. Lernen, meine Verletzung zu ertragen. Zu verstehen. Und irgendwann zu heilen.
pandora77 | 24.12.08 um 01:05 Uhr | Topic 'drecksviech'
Sitz.Platz.Schlaf.
Ruuuuuhig jetzt.
Leg dich hin.
Mhm. Ja. So ist's gut. Darf ich Dir noch die Füße wärmen. Ja. Nein. Ja. [ausblend] *schluck*
Nein. Keine gute Idee. Ich leg mich auf die Sofaleiche. Vielleicht werf' ich noch einen Blick...auf mein..unser Bett. Ganz leise. Nur mal gucken. NIcht anfassen. Gute N8.
Leg dich hin.
Mhm. Ja. So ist's gut. Darf ich Dir noch die Füße wärmen. Ja. Nein. Ja. [ausblend] *schluck*
Nein. Keine gute Idee. Ich leg mich auf die Sofaleiche. Vielleicht werf' ich noch einen Blick...auf mein..unser Bett. Ganz leise. Nur mal gucken. NIcht anfassen. Gute N8.
pandora77 | 23.12.08 um 05:33 Uhr | Topic 'das verflixte naehkaestchen'
Becken. Auffang.
Und ich würd' mich jetzt so gerne drüben in seine Arme werfen und ein für mal alle Tränen zu dem Thema auheulen, röcheln, schniefen, irgendwann ruhiger werden. Wieder mitbekommen, was das mit ihm macht. Es tut mir so unendlich leid. Das andere ist stärker. Egal, was ich tue. Hilf mir, komm, geh weg, lass mich allein, bring Dich in Sicherheit, ich brauch Dich hier, sei bloss nicht hier, geh fort. Ich kann mich manchmal nicht tragen und nicht erwarten, dass Du mich in dieser Zeit trägst. Mit. Und "er-". Wie auch, auf einem Gerüst auf morschen, gebrochenen Blättern, über das ich selber voller Wut einmal zu oft stampfte, laut schreiend und damit anscheinend einen Freibrief für Umstehende, Ran- und Einbezogene ausschreibend.
Mannnnn, ich bin so blöd. Wie kann ein einziger Mensche nur so strunzendsdumm naiv sein. An der Allereinzigsten Beziehungsende hab' ich auch schuld, weil meine Aktion und sein Unverständis darauf deren Ende waren. "Mit sowas will ich nix zu tun haben", das trifft auch heute zu. Hätt' ich meine gottverdammte Aufregung direkt dahin getragen, wo sie hingehörte, als mir bei vermeintlich engstehenden Leuten Rat zu holen, wie man sowas angeht. Bäh. Fühl mich wie Müll. Übelester Sorte. Kompost in einem Stadium, das keiner kennenlernen will.
Mannnnn, ich bin so blöd. Wie kann ein einziger Mensche nur so strunzendsdumm naiv sein. An der Allereinzigsten Beziehungsende hab' ich auch schuld, weil meine Aktion und sein Unverständis darauf deren Ende waren. "Mit sowas will ich nix zu tun haben", das trifft auch heute zu. Hätt' ich meine gottverdammte Aufregung direkt dahin getragen, wo sie hingehörte, als mir bei vermeintlich engstehenden Leuten Rat zu holen, wie man sowas angeht. Bäh. Fühl mich wie Müll. Übelester Sorte. Kompost in einem Stadium, das keiner kennenlernen will.
pandora77 | 23.12.08 um 05:12 Uhr | Topic 'in eigener sache'
Und. Dann.
Kommt Aldi mit seinem Propekt um die Ecke. Lammfelleinlegensohlen. Raumluftverbesserer. Und Socken, die Kaffee kochen und wichtige Telefonate erledigen.
+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++
+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++tilt+++
pandora77 | 23.12.08 um 05:10 Uhr | Topic 'randnotizen'
::: not available :::
Kann diese heillose Panik immer noch nicht beschreiben. Muss einigermaßen bizarr wirken, so von außen. Es sei denn, man hat etwas, das eine ähnliche Reaktion auslöst. Weiß nicht, woher es kommt. Weiß nicht, wann es geht. Wohin es geht. Ob es geht. Oder ob ich es vielleicht noch für irgendeinen Zweck brauche und deshalb nicht gehen lassen kann. (So würde Lämmle fragen.) "Was wäre, wenn das Dings weg wäre?" Sorge. Normale, ordinäre Sorge. Die nicht den gesamten Arbeitsspeicher belegt und noch Platz zum Atmen, Leben, Sein und Lachen lässt. "Was hab' ich davon, dass das Dings mit mir ist?" Ein Freibrief, so muss es aussehen, völlig auszuticken, auch den hinterletzten Damm noch mit be-spike-ten Füssen auseinanderzufetzen und kommen zu lassen, was sonst festbabbt hinter der nächsten Mauer. Eine Legitimation. Das "Drecksviech", gestatten.
Nein, ich will dieses Viech nicht. Hab' es weder eingeladen noch aufgefordert zu bleiben. Mag nicht, dass es immer alles, mich und die Angeherzten auf den Kopf stellt, dass meine Familie sich nicht mehr traut, mir vom Krebs meines Opas zu erzählen, weil sie befürchten, ich könne Amok laufen. Mein Freund, der in einen Nebenraum geht, wenn er husten muss. (Na, ganz so krass noch nicht. Das wäre erst der nächste Schritt.) Und keiner von uns fühlt sich gut dabei. Weiß nicht, auf welcher Skala, spielt keine Rolle. Das, was es mit mir macht, sprengt meine Skala. Wünschte, das würde aufhören. Weiß nur nicht, was ich tun muss, damit das aufhört. Außer, irgendwelchen Psychoterminen hinterherzurennen, die mich nicht oder nicht mehr ernstnehmen, weil ich das auch, wenn's nicht akut ist, nicht schildern kann. Gibt es irgendwo im Ruhrgebiet eine Notfall-Psycho-Sprechstunde? Für solche Fälle? So fest halten, dass und bis das abebbt, das will ich niemandem zumuten. Könnte es umgekehrt wohl auch nur schwer.
Wie, sag mir, WIE soll ich auf Dich achtgeben, wenn ich so sehr damit beschäftigt bin, selbst nicht auseinanderzufallen?
Hätte' ich mir denken können. Alles bricht um. Auseinander. Halte ich nicht aus. Wegrennen, stehenbleiben, gebremster Fluchtreflex. Möchte mal wissen, was da im Hirn abläuft. Kann euch aber nur sagen, was aus den Augen läuft. Tränen, Tränen und noch mehr Tränen, ich weiß nicht, woher die alle kommen. Soviel wie in den letzten Wochen habe ich das ganze Jahr nicht geweint. Alles steht auf instabilen Füßen, droht jederzeit um die Ohren zu fliegen. Kann dieses Gefühl nicht ertragen. Und dann sagt meine Familie, wo es vorher hieß, ja, jederzeit, nein, jetzt so nicht mehr. Oder wie? Ich versteh' das alles nicht. Ich versteh' nix mehr. Will nix mehr. Kann das mal einer ausschalten bitte, diesen großen Haufen Scheiße hier? Danke.
Nein, ich will dieses Viech nicht. Hab' es weder eingeladen noch aufgefordert zu bleiben. Mag nicht, dass es immer alles, mich und die Angeherzten auf den Kopf stellt, dass meine Familie sich nicht mehr traut, mir vom Krebs meines Opas zu erzählen, weil sie befürchten, ich könne Amok laufen. Mein Freund, der in einen Nebenraum geht, wenn er husten muss. (Na, ganz so krass noch nicht. Das wäre erst der nächste Schritt.) Und keiner von uns fühlt sich gut dabei. Weiß nicht, auf welcher Skala, spielt keine Rolle. Das, was es mit mir macht, sprengt meine Skala. Wünschte, das würde aufhören. Weiß nur nicht, was ich tun muss, damit das aufhört. Außer, irgendwelchen Psychoterminen hinterherzurennen, die mich nicht oder nicht mehr ernstnehmen, weil ich das auch, wenn's nicht akut ist, nicht schildern kann. Gibt es irgendwo im Ruhrgebiet eine Notfall-Psycho-Sprechstunde? Für solche Fälle? So fest halten, dass und bis das abebbt, das will ich niemandem zumuten. Könnte es umgekehrt wohl auch nur schwer.
Wie, sag mir, WIE soll ich auf Dich achtgeben, wenn ich so sehr damit beschäftigt bin, selbst nicht auseinanderzufallen?
Hätte' ich mir denken können. Alles bricht um. Auseinander. Halte ich nicht aus. Wegrennen, stehenbleiben, gebremster Fluchtreflex. Möchte mal wissen, was da im Hirn abläuft. Kann euch aber nur sagen, was aus den Augen läuft. Tränen, Tränen und noch mehr Tränen, ich weiß nicht, woher die alle kommen. Soviel wie in den letzten Wochen habe ich das ganze Jahr nicht geweint. Alles steht auf instabilen Füßen, droht jederzeit um die Ohren zu fliegen. Kann dieses Gefühl nicht ertragen. Und dann sagt meine Familie, wo es vorher hieß, ja, jederzeit, nein, jetzt so nicht mehr. Oder wie? Ich versteh' das alles nicht. Ich versteh' nix mehr. Will nix mehr. Kann das mal einer ausschalten bitte, diesen großen Haufen Scheiße hier? Danke.
pandora77 | 23.12.08 um 04:41 Uhr | Topic 'drecksviech'
Wort.Los.
Um das Dilemma zu lösen, kann ich nur jemandem wehtun. Meiner Familie. Meinem Freund. Oder mir.
Ich haue einmal rund um mich und schneide mir dann, so tief es geht, ins eigene Fleisch. Bestrafung muss sein und ist doch nie genug.
Ich haue einmal rund um mich und schneide mir dann, so tief es geht, ins eigene Fleisch. Bestrafung muss sein und ist doch nie genug.
pandora77 | 23.12.08 um 03:58 Uhr | Topic 'in eigener sache'
Zwischen.Den.Stühlen.
Doch, das hast Du ganz toll hinbekommen, Dudu. Spitzenmäßig, sozusagen. Die Ausladung zum Weihnachtsessen - Deine Schuld. Super.
Und warum? Weil ich nicht "klar" bin. Weil ich in den letzten Wochen immer wieder mein Herz ausgeschüttet und, wie das so ist, nicht nur gute Worte verloren habe. Bin ich illoyal? Ja, vielleicht. War ich wütend? Ja, bestimmt. Bisher war es immer so, dass jede noch so schwierige Beziehungsentscheidung MEINE Entscheidung war, dass sich keiner aus der Familie eingemischt und reingeredet hat - wie auch, haben alle ihren eigenen Anteil an schwierigen Beziehungen. Nur jetzt, diesmal, ist es was anderes. Sie wollen nicht mehr, dass er mit zum Weihnachtsessen kommt, weil sie nicht wollen, dass die Stimmung sinkt, leidet. So richtig hundert Pro gepasst hat es nie, sie finden sich gegenseitig kalt, herzlos, unnahbar. Und jetzt das. Ich kann mir weder vorstellen, mir von meiner Familie meine Beziehungen "vorschreiben" zu lassen noch mit meinem Partner meine Familie stets meiden zu müssen, aus Angst vor ständiger Verstimmung, Streit oder sonstwas. Geht nicht. Und nun?
Ja, doch. Hast Du echt toll hingekriegt, Dudu. Ich lass dann mal Weihnachten ausfallen.
Und warum? Weil ich nicht "klar" bin. Weil ich in den letzten Wochen immer wieder mein Herz ausgeschüttet und, wie das so ist, nicht nur gute Worte verloren habe. Bin ich illoyal? Ja, vielleicht. War ich wütend? Ja, bestimmt. Bisher war es immer so, dass jede noch so schwierige Beziehungsentscheidung MEINE Entscheidung war, dass sich keiner aus der Familie eingemischt und reingeredet hat - wie auch, haben alle ihren eigenen Anteil an schwierigen Beziehungen. Nur jetzt, diesmal, ist es was anderes. Sie wollen nicht mehr, dass er mit zum Weihnachtsessen kommt, weil sie nicht wollen, dass die Stimmung sinkt, leidet. So richtig hundert Pro gepasst hat es nie, sie finden sich gegenseitig kalt, herzlos, unnahbar. Und jetzt das. Ich kann mir weder vorstellen, mir von meiner Familie meine Beziehungen "vorschreiben" zu lassen noch mit meinem Partner meine Familie stets meiden zu müssen, aus Angst vor ständiger Verstimmung, Streit oder sonstwas. Geht nicht. Und nun?
Ja, doch. Hast Du echt toll hingekriegt, Dudu. Ich lass dann mal Weihnachten ausfallen.
pandora77 | 22.12.08 um 03:04 Uhr | Topic 'in eigener sache'
Pater. Noster.
Von großen und kleinen Entscheidungen. Für und wider, von deutlichen Worten und einem offenen Ende. Von Entschlüssen, weiterzumachen und zu schauen, was sich ergibt. Von Mögen, Lieben und irgendwas dazwischen, von Schubladen, in die nicht immer alles reinpasst, und von Gefühlen, die einem Geysir gleich heraussprudeln, mit der Bereitschaft alle Konsequenzen zu tragen.
Von Saunagängen mit der Allereinzigste, Pfannkuchenhäusern und ausgiebigen Frauengesprächen. Von guten Freunden, Finkenkrügen und Abenden, die man sich so nicht geträumt hatte. Von der Gegenwart, dem, was zu Ende ist, von Verträgen, die warten und Zweifeln, Hoffnung und allem, was da noch kommen mag.
Von Saunagängen mit der Allereinzigste, Pfannkuchenhäusern und ausgiebigen Frauengesprächen. Von guten Freunden, Finkenkrügen und Abenden, die man sich so nicht geträumt hatte. Von der Gegenwart, dem, was zu Ende ist, von Verträgen, die warten und Zweifeln, Hoffnung und allem, was da noch kommen mag.
pandora77 | 21.12.08 um 04:44 Uhr | Topic 'randnotizen'
Schüppe. Erleichterung.
Anne Schüppe, vielleicht doch. Meldung aus **erhausen.
Morgen Konditionenbesprechung. Vielleicht ja doch noch ein Vertrag in diesem Jahr? *hoff*
Edit: Vertragsentwurf kommt morgen. Konditionen...naja. Aber wenigstens nicht arbeitlos. Und die Arbeit dürfte Spaß machen. Tschakka.
Morgen Konditionenbesprechung. Vielleicht ja doch noch ein Vertrag in diesem Jahr? *hoff*
Edit: Vertragsentwurf kommt morgen. Konditionen...naja. Aber wenigstens nicht arbeitlos. Und die Arbeit dürfte Spaß machen. Tschakka.
pandora77 | 18.12.08 um 12:36 Uhr | Topic 'anne schüppe'
Fäddisch.
Bestanden.
Diplomarbeit: 1,3
Kolloquium: 1,3
Insgesamt darf ich mich über ein "Gut" auf dem Gesamtzeugnis freuen :))
Diplomarbeit: 1,3
Kolloquium: 1,3
Insgesamt darf ich mich über ein "Gut" auf dem Gesamtzeugnis freuen :))
pandora77 | 17.12.08 um 12:42 Uhr | Topic 'lernenlernenlernen'
Gleich. Geht's. Los.
17:15 Uhr isses soweit.
Zehn Minuten Präsi. Zehn Minuten Fragen. Oder so.
Ich geh' dann mal diplomieren.
Zehn Minuten Präsi. Zehn Minuten Fragen. Oder so.
Ich geh' dann mal diplomieren.
pandora77 | 16.12.08 um 03:31 Uhr | Topic 'lernenlernenlernen'
In. Som.Nia.
Schlaflos. Unfähig, die letzten Stunden, vielen Stunden zu verdauen. Von gutaufgehoben glücklich zu dann-halt-nicht, nie den Halt verlierend und trotzdem shell-shocked reagieren, ein wenig in sich selbst krabbeln und ein kleines Six-Pack Aldi-Wasser, salzig, über Nacht und die folgenden Stunden verlierend. Sich tausend und abertausend Gedanken über das Gesehehene machen, es als ein Resultat vergangener geistiger Umleitungen und unterschiedlicher Landkarten betrachten. Vor vollendete Tatsachen gestellt diese als Realität akzeptieren und zu verdauen begonnen. Große Trauer, ebenso wie große Leichtigkeit. Alles in Bewegung, geb' Dir meine Tränen, Du mir Dein Lachen. Danke.
Und heute dann. Abrupt herausgerissen aus dem Prozess. Halbverdaut ungewiss umgedreht, froh, dass er da war, froh, seine Hand nehmen zu können und froh über die Gelegenheit für weitere Gespräche. Bin ich wirklich noch die, mit der er spricht? Ambivalenz, von vorn bis hinten. Isser weg, vermiss' ich ihn. Heul' nachts im mein Kissen, wie sich das gehört, höre Musik, up und down, lese Bücher, die mich im einen Moment zum Lachen und im nächsten zum Weinen bringen. Tausend Erinnerungen an gemeinsame Unternehmungen, eine Runde Heulen. Nie mehr, nie mehr. Und dann noch eine Runde Pläne, was wir noch so vorhatten. Und wieder ein wenig heulen. Irgendwann muss dann doch mal Schluss sein. Mit mir heute. Heute versuch ich's nicht mal mehr mit dem Schlafen, bin aufgewühlt wie die Nordsee, während Katrina anderswo wütet. Der Gedanke an Schlaf entspricht dem Gedanken an die Jauch-Million, ich weiß bald nimmer, wo vorne, wo hinten, wo oben und unten ist. Lieber Herrgott, komm doch mal einer mit dem Gummiknüppel und schalt mich aus. Danke.
Und morgen dann weiter, als wär' nix gewesen. Und komm' mir jetzt bloß nicht mit Liebe. Ich bin skeptisch, vorsichtig, ambivalent und absolut uneindeutig in meiner Kommunikation. Obwohl ich weiß, was ich sagen würde, wenn ich wollen müsste, was ich sagen täte.
Und heute dann. Abrupt herausgerissen aus dem Prozess. Halbverdaut ungewiss umgedreht, froh, dass er da war, froh, seine Hand nehmen zu können und froh über die Gelegenheit für weitere Gespräche. Bin ich wirklich noch die, mit der er spricht? Ambivalenz, von vorn bis hinten. Isser weg, vermiss' ich ihn. Heul' nachts im mein Kissen, wie sich das gehört, höre Musik, up und down, lese Bücher, die mich im einen Moment zum Lachen und im nächsten zum Weinen bringen. Tausend Erinnerungen an gemeinsame Unternehmungen, eine Runde Heulen. Nie mehr, nie mehr. Und dann noch eine Runde Pläne, was wir noch so vorhatten. Und wieder ein wenig heulen. Irgendwann muss dann doch mal Schluss sein. Mit mir heute. Heute versuch ich's nicht mal mehr mit dem Schlafen, bin aufgewühlt wie die Nordsee, während Katrina anderswo wütet. Der Gedanke an Schlaf entspricht dem Gedanken an die Jauch-Million, ich weiß bald nimmer, wo vorne, wo hinten, wo oben und unten ist. Lieber Herrgott, komm doch mal einer mit dem Gummiknüppel und schalt mich aus. Danke.
Und morgen dann weiter, als wär' nix gewesen. Und komm' mir jetzt bloß nicht mit Liebe. Ich bin skeptisch, vorsichtig, ambivalent und absolut uneindeutig in meiner Kommunikation. Obwohl ich weiß, was ich sagen würde, wenn ich wollen müsste, was ich sagen täte.
pandora77 | 16.12.08 um 05:52 Uhr | Topic 'randnotizen'
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